Eine Kubanerin namens Sheyla Reyes veröffentlichte ein Video auf Facebook, in dem sie die exorbitanten Preise anprangert, die die Straßenverkäufer -private Verkäufer- in Kuba verlangen. Dort kann eine Zwiebel bis zu 900 kubanische Pesos kosten und eine Hand Bananen 300 Pesos.
In der Aufnahme zeigt Reyes, was er sich für 1.700 kubanische Pesos gekauft hat: eine Hand Bananen, ein kleines Glas Ají Cachucha und vier Pund Tomaten.
"Was wir in Kuba durchmachen, hat keinen Namen. Die kleinen Märkte sind leer, sodass wir gezwungen sind, an den Straßenständen zu kaufen, wo eine Zwiebel bis zu 900 kubanische Pesos kosten kann, eine Hand Bananen 300 Pesos und so weiter," klagte er.
Die Frau erklärte, dass diese Wagen private Geschäfte sind, die sich zur letzten Rettung entwickelt haben, um etwas zu essen auf den Tisch zu bringen.
Aber selbst diese Option steht dem Volk nicht zur Verfügung, denn obwohl das Angebot begrenzt ist, gibt man beim Kauf von etwas ein ganzes Gehalt aus.
„Leider bleiben täglich viele Familien ohne Essen und ältere Menschen ernähren sich von Bananenschalen. Hier rechnen die meisten mit jedem Peso, messen die Portionen und stillen ihren Hunger mit Wasser und Kaffee“, betonte er.
Laut offiziellen Daten lag der durchschnittliche Lohn in Kuba bei etwa 6.830 kubanischen Pesos pro Monat, eine Zahl, die im Vergleich zu den Preisen auf den informellen Märkten völlig unzureichend ist.
Diverse Analysen haben dokumentiert, dass eine kubanische Familie bis zu zehn Durchschnittslöhne benötigt, um zu überleben, was die abgrundtiefe Kluft zwischen den tatsächlichen Einnahmen der Bevölkerung und den Kosten für den grundlegenden Lebensunterhalt verdeutlicht.
Andere Berichte weisen darauf hin, dass kubanische Haushalte zwischen 30.000 und 60.000 Pesos monatlich benötigen, um minimal zu überleben, eine Summe, die das offizielle Durchschnittsgehalt um ein Vielfaches übersteigt.
Angesichts der Preissteigerungen haben die kubanischen Behörden versucht, punitive Maßnahmen zu ergreifen. In Guantánamo wurden beispielsweise im Februar 1.538 Geldstrafen wegen Spekulation verhängt, obwohl diese Maßnahmen nicht ausreichen, um den anhaltenden Anstieg der Preise auf den informellen Märkten zu stoppen.
Die Wahrnehmung der Bürger über die Schwere der Situation ist eindeutig: 80 % der Kubaner halten die aktuelle Krise für schlimmer als die Període Especial, was den Grad der Verzweiflung widerspiegelt, den die Bevölkerung angesichts der Knappheit und unerreichbaren Preise erlebt.
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