
Verwandte Videos:
Der Oppositionsführer José Daniel Ferrer kritisierte scharf ein kürzliches Interview, das Miguel Díaz-Canel der Zeitschrift Newsweek in Spanisch gegeben hat, da er der Meinung ist, dass der Raum vom Regierenden genutzt wurde, um das kubanische Regime vor der internationalen Gemeinschaft zu legitimieren.
A través einer Nachricht, die auf seinem Konto in der Sozialen Netzwerk X veröffentlicht wurde, erklärte Ferrer, dass das Medium “einer kriminellen Tyrannei Sichtbarkeit verleiht, die verzweifelt um ihr Überleben kämpft”, angesichts des internationalen Drucks und der zunehmenden Unzufriedenheit im Land.
Der Opponent hinterfragte insbesondere den Aufruf zum "Dialog", den Díaz-Canel in dem Interview äußerte, und merkte an, dass es sich nicht um eine echte Öffnung handelt, sondern um einen Prozess, der von der Fortdauer der Kommunistischen Partei an der Macht abhängig ist.
In diesem Zusammenhang betonte er, dass ein Dialog ohne politische Freiheiten, Pluralismus oder freie Wahlen nicht als legitim angesehen werden kann.
Ferrer wies auch auf den Ton der Ansprache des Herrschers hin und betrachtete die Hinweise auf die Doktrin der "Krieg des gesamten Volkes" sowie mögliche Konsequenzen für die Vereinigten Staaten im Falle eines Konflikts als besorgniserregend. Seiner Meinung nach zeugt dies mehr von einer Strategie der Druckausübung als von einer Öffnung.
In seiner Botschaft erinnerte er außerdem daran, dass die US-Regierung selbst das kubanische Regime als Bedrohung für ihre nationale Sicherheit eingestuft hat, in einem Kontext, der durch Allianzen mit Ländern wie Russland, China und Iran geprägt ist.
Der oppositionelle Führer hinterfragte ebenfalls die redaktionelle Entscheidung von Newsweek en Español, das Interview zu veröffentlichen, ohne Stimmen der demokratischen Opposition einzubeziehen, was er als Mangel an informeller Ausgewogenheit in einem Land bezeichnete, in dem der Widerstand Repression gegenübersteht.
Die Äußerungen von Ferrer erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem der kubanische Regierungschef öffentlich seine Bereitschaft zum Dialog mit den Vereinigten Staaten bekräftigt hat, ohne jedoch Änderungen am politischen System der Insel zu akzeptieren.
Finalmente bestand der Oppositionspolitiker darauf, dass Kuba keinen Dialog benötigt, um das aktuelle Modell aufrechtzuerhalten, sondern konkrete Maßnahmen ergriffen werden müssen, um auf eine demokratische Transition mit Garantien für Rechte und Freiheiten für alle Bürger hinzuarbeiten.
Archiviert unter: