Cubana in Italien berührt, wenn sie erzählt, was sie ertragen musste, um "dazuzupassen"



Cubana in ItalienFoto © @isaradiazm / TikTok

Das Zeugnis einer Kubanerin, die in Italien lebt, ist viral auf TikTok gegangen, nachdem sie die Schwierigkeiten geteilt hat, mit denen sie in fast einem Jahrzehnt konfrontiert war, während sie versucht hat, sich an eine Gesellschaft anzupassen, in der, wie sie betont, ihre Art zu sein nicht immer gut angenommen wird.

In dem Video, veröffentlicht von der Nutzerin mit dem Benutzernamen @isaradiazm, berichtet die Frau von ihren Erfahrungen als alleinerziehende Mutter eines Jugendlichen und von ihrer Einwanderung vor neun Jahren. Ihr Bericht spricht Tausende von Kubanern außerhalb der Insel an, die nicht nur wirtschaftliche, sondern auch kulturelle und emotionale Herausforderungen meistern mussten.

„Seit ich in dieses Land gekommen bin, musste ich, wie viele von euch, damit umgehen, dass meine Art nicht passt“, drückt sie aus. Die Kubanerin beschreibt alltägliche Situationen, die kulturelle Konflikte widerspiegeln, wie die Blicke, die man erhält, wenn man „zu laut“ lacht, oder scheinbar harmlose Kommentare, die Kritiken an ihrer Persönlichkeit verbergen.

Laut ihrer Aussage hat sie mehr als einmal versucht, sich anzupassen. „Ich habe versucht, leiser zu sprechen, meine Farben zu glätten, um an einem Ort Fuß zu fassen, der nicht der meine war“, gesteht sie. Dennoch führte dieser Versuch, sich zu verändern, zu einem ständigen Gefühl der Fremdheit und der Unverbundenheit mit sich selbst.

Der Wendepunkt kam während eines Arbeitstags, als sie erkannte, dass ihre Identität nicht unterdrückt werden sollte. „Mein Lachen ist kein Skandal, es ist Freude. Meine Stimme ist kein Übermaß, sie ist Wurzel. Mein Lärm ist meine Sonne und ich werde ihn nicht auslöschen“, sagt sie im Video.

Die Nachricht hat eine Welle von Reaktionen in den sozialen Medien ausgelöst, insbesondere unter lateinamerikanischen Emigranten, die sich mit dem Druck identifizieren, sich anzupassen, ohne ihre Essenz zu verlieren. Viele Nutzer haben ähnliche Erfahrungen geteilt und die kulturellen Unterschiede in der Art und Weise, wie man sich ausdrückt und sozialisiert, hervorgehoben.

Die Geschichte bringt ein immer wiederkehrendes Thema innerhalb der kubanischen Diaspora zur Sprache: die Herausforderung, sich in andere Länder zu integrieren, ohne auf die eigene Identität zu verzichten. Für viele bedeutet dieser Prozess nicht nur, eine neue Sprache oder ein neues System zu erlernen, sondern auch, sich Vorurteilen und Stereotypen zu stellen.

Inmitten dieses Kontexts stärken Zeugnisse wie dieses die Bedeutung von Authentizität und Resilienz. Anstatt sich zum Schweigen zu bringen, hat diese Kubanerin beschlossen, ihre Art zu sein als wesentlichen Teil ihrer Geschichte und ihrer Wurzeln zu verteidigen.

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Yare Grau

Gebürtig aus Kuba, lebe ich jetzt in Spanien. Ich habe Sozialkommunikation an der Universität von Havanna studiert und später ein Studium der audiovisuellen Kommunikation an der Universität von Valencia abgeschlossen. Derzeit bin ich Teil des CiberCuba-Teams als Redakteurin in der Unterhaltungssektion.