Kubanerin, die im Ausland lebt, entscheidet sich, nach Kuba zurückzukehren: "Ich halte es nicht mehr aus, weit weg von denjenigen zu leben, die ich liebe."



Yaniuska LópezFoto © Instagram @lacubanita.official

Yaniuska López, bekannt in den sozialen Medien als @lacubanita.official, an, nachdem sie in Angola gelebt hatte.

In einem emotionalen Video, das eine Welle von Reaktionen unter ihren Anhängern ausgelöst hat, erzählte die junge Frau von den Gründen, die sie zu der Entscheidung führten, nach Hause zurückzukehren, und gestand, dass sie "ein geteiltes Herz" hat, weil ihr Vater in Afrika bleibt.

"Emigrieren ist nicht einfach. Man lässt Familie, Gewohnheiten, seine Leute zurück. Obwohl ich in Angola sehr schöne Dinge erlebt habe. Es gab auch Momente, in denen ich nachgedacht habe und nur ich weiß, wie hart es war," sagt er mit gebrochener Stimme.

Yaniuska erkennt offen an, dass Angola ihr eine Lebensqualität und eine Kaufkraft bot, die weit über der von Kuba lagen, aber dass kein materieller Komfort das Gewicht ihres Herzens überwinden konnte.

„Es gibt Entscheidungen, die nicht mit dem Verstand, sondern mit der Seele getroffen werden. Und zurückzukehren bedeutet wirklich nicht, zu scheitern, sondern zu hören, was ich wirklich brauche“, behauptet sie.

Die junge Frau macht sich keine Illusionen über das, was sie erwartet. Sie weiß genau, in welches Kuba sie zurückkehrt, ein Land, das geprägt ist von Stromausfällen von bis zu 18 Stunden täglich, extremer Knappheit an Lebensmitteln und Treibstoff, einer Wirtschaft, die seit 2019 um mehr als 23% gefallen ist, und einer Internetverbindung, die sie selbst als "katastrophal" beschreibt.

„Ja, ich weiß, Kuba ist schlecht. Es ist kein Geheimnis, aber ich bin glücklich und das ist das Wichtigste“, sagt sie ohne Umschweife.

Der Rückkehr von Kubanern aus dem Ausland wird in den sozialen Medien immer sichtbarer. Im Gegensatz zu den Abschiebungen erfolgen diese Rückkehrer normalerweise aus emotionalen Gründen: die unerträgliche Distanz zur Familie, die Nostalgie und die Schwierigkeiten, sich an ein Leben anzupassen, das weit entfernt von den eigenen Menschen aufgebaut wurde.

Die Debatte in den sozialen Medien ist intensiv. Einige Internetnutzer applaudieren den Mut, sich selbst zuzuhören, während andere die Entscheidung angesichts der Schwere der Krise, die Kuba erlebt, kritisieren.

Yaniuska weiß es, akzeptiert es und ist Angola dankbar für die guten Zeiten und die herzliche Aufnahme. "Ich gehe mit Erfahrungen, mit Erlebnissen, mit einer viel stärkeren Version von mir selbst", schließt sie.

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