Das kubanische Regime erlaubt russischen Unternehmen, industrielle Anlagen auf der Insel zu betreiben



Treffen zwischen Miguel Díaz-Canel und Serguéi RyabkovFoto © X/@PräsidentschaftKuba

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Das kubanische Regime hat russischen Unternehmen die Verwaltung von Industrieanlagen in Kuba genehmigt, eine Maßnahme, die im Rahmen der XXIII. Russisch-Kubanischen Intergouvernementalen Kommission am 1. April in Sankt Petersburg vereinbart wurde, im Rahmen einer Strategie, um zu versuchen, eine kurz vor dem Kollaps stehende Wirtschaft zu reaktivieren.

Die Entscheidung wurde am Freitag bekannt gegeben, einen Tag nachdem Miguel Díaz-Canel im Palast der Revolution den stellvertretenden Außenminister Russlands, Serguéi Ryabkov, empfangen hatte, im Rahmen der interministeriellen Konsultationen zwischen beiden Ländern, die am 8. und 9. April in Havanna stattfanden.

Ryabkov war während des Treffens eindeutig: Russland ist hundertprozentig solidarisch mit Kuba. Wir verstehen die Komplexität des Moments, den das Land durchlebt, und stehen an Ihrer Seite."

Der russische stellvertretende Minister für Industrie und Handel, Román Chekushev, unterstrich, dass die Initiative, es russischen Unternehmen zu ermöglichen, Industrieanlagen auf der Insel zu betreiben, darauf abzielt, die Attraktivität Kubas als Investitionsziel zu steigern und neue Möglichkeiten für die Unternehmenskooperation zu eröffnen.

Unter den konkreten Projekten befindet sich die Montage von GAZ- und UAZ-Fahrzeugen in Kuba.

Die zwischenstaatliche Kommission, co-präsidentiert vom kubanischen Vizepremierminister Óscar Pérez-Oliva Fraga und dem russischen Vizepremierminister Dmitri Chernishenko, beinhaltete auch bilaterale Investitionspläne von über 1.000 Millionen Dollar, zur Erfüllung der zwischen Putin und Díaz-Canel erzielten Vereinbarungen.

Der Hintergrund dieser Vereinbarungen ist die schlimmste Energiekrise, die Kuba seit Jahrzehnten erlebt.

Das Land hat mindestens vier vollständige Stromausfälle des nationalen Stromsystems erlitten, und der jüngste Stromausfall ließ die 11 Millionen Einwohner der Insel ohne Elektrizität.

Díaz-Canel erkannte gegenüber Ryabkov an, dass der kürzlich von Russland verschickte Treibstoff der erste und einzige Treibstoff war, den wir in vier Monaten erhalten haben.

Por seinerseits bezeichnete der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez die Gespräche mit Ryabkov als ein starkes Zeichen, sowohl in der Russischen Föderation als auch in der internationalen Gemeinschaft.

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