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Die Episkopalkirche "San Lucas" in Ciego de Ávila verteilte diese Woche 46 Mahlzeiten an ältere Menschen und Personen in Not, in zwei Auslieferungen, die am Dienstag und Donnerstag stattfanden, wie der Rektor Roberto Faya Amaro auf Facebook bekannt gab.
En der ersten Lieferung, am Dienstag, wurden 28 Portionen verteilt. "28 kleine Gottesgeschöpfe, die ihr Himmlischer Vater mit Nahrung, seiner Barmherzigkeit und seiner Liebe umarmt. Danke und Segnungen an alle Männer und Frauen, Brüder mit großem Herzen, die uns in so vielen Weisen unterstützen, um dieses Ministerium der Liebe der Episkopalkirche zu entwickeln. Nutze unsere Hände und Herzen, Herr!!!"
Während der zweiten bedankte sich Faya bei den "großherzigen" Spendern und erwähnte auch Pastor Emigdio "für seine Zusammenarbeit und bedingungslose Unterstützung".
Dieser Art von Initiativen kommt besondere Bedeutung in einer Provinz zu, in der die Lebensmittelkrise die verletzlichsten Bevölkerungsgruppen stark trifft.
In Ciego de Ávila, die Fleisch aus der Lebensmittelkarte wird nur an Kinder unter sechs Jahren ausgegeben, sodass ältere Erwachsene und andere Personen ohne Zugang zu grundlegenden Proteinen bleiben.
Die Situation der Senioren in Kuba ist besonders kritisch.
Según aktuelle Daten, 99% der kubanischen Rentner geben an, dass ihre Rente nicht ausreicht, um ihre grundlegenden Bedürfnisse zu decken, was sie in eine extreme Vulnerabilität versetzt.
Die Prekarität erstreckt sich auch auf die Jüngsten. In derselben Provinz wurden Fälle von Kindern, die im Müll nach Essen suchen, dokumentiert, ein Bild, das den Verfall des sozialen Gefüges auf der Insel widerspiegelt.
Angesichts dieses Szenarios hat die Kuba Regierung im März 2026 zugegeben, nicht über ausreichende Mittel zu verfügen, um vulnerable Personen zu unterstützen, wodurch eine Lücke entsteht, die religiöse und humanitäre Organisationen versuchen, mit eigenen Mitteln zu füllen.
In diesem Kontext haben die Kirchen eine zunehmend zentrale Rolle in der sozialen Hilfe übernommen.
Cáritas verteilt humanitäre Hilfe an bis zu 24.000 Personen im ganzen Land, während die protestantischen Gemeinden ebenfalls Lebensmittel und gereinigtes Wasser an bedürftige Gemeinschaften anbieten.
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