Lebendige Erinnerung an das Exil: Neues Museum von Bahía de Cochinos in Miami eingeweiht



Eröffnung eines neuen Museums in der Schweinebucht in der Kleinen Havanna (Referenzbild)Foto © X/@MarioJPenton

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Die Veteranen der Brigada de Asalto 2506 eröffneten am Donnerstag in der Kleinen Havanna in Miami, Florida, ein komplett renoviertes Museum zur Feier des 65. Jahrestags der Invasion in der Schweinebucht, die am 17. April 1961 stattfand.

Laut Telemundo 51 wurde der historische Sitz der Vereinigung, der sich in 1821 SW 9th St befindet, in eine moderne und interaktive Einrichtung von 11.000 Quadratfuß mit einer Investition von fünf Millionen Dollar umgestaltet.

Wo früher ein einfaches Haus voller Erinnerungen stand, erhebt sich heute ein Gebäude mit sieben interaktiven Stationen, mehr als 800 digitalisierten Fotografien und einem Archiv von historischen Akten und Dokumenten, die chronologisch vom Training der Brigadisten in Guatemala bis zu ihrer Befreiung aus dem kubanischen Gefängnis erzählen.

„Ich war 18 Jahre alt und hatte einen sehr klaren Traum: nach Kuba zurückzukehren und frei zu sein“, erinnerte sich Manuel Portuondo gegenüber dem genannten Medium, der sein Studium abbrach, um in Guatemala zu trainieren und Teil der Operation zu werden, die mit Unterstützung der CIA organisiert wurde.

Pero das, was den neuen Raum auszeichnet, sind nicht nur seine digitalen Bildschirme oder interaktiven Stationen: es ist die Stimme derjenigen, die dort waren. Heute gibt es gerade einmal 200 Überlebende der Brigade 2506, Zeugen einer Operation, die in weniger als 72 Stunden scheiterte und eine tiefe Wunde in der Geschichte Kubas und der kubanischen Exilgemeinschaft hinterließ.

Die Eröffnung des Museums zielt nicht nur darauf ab, das historische Gedächtnis der Brigade 2506 zu bewahren, sondern auch die neuen Generationen mit einem der bedeutendsten Episoden des kubanischen Exils vertraut zu machen. Durch interaktive Technologien und persönliche Zeugenaussagen setzen die Organisatoren auf ein Bildungserlebnis, das über die traditionelle Erzählung hinausgeht und ein Verständnis des politischen und menschlichen Kontexts der Operation ermöglicht.

Während der Eröffnungsfeier hoben mehrere Veteranen und Angehörige die Bedeutung hervor, das Erbe derjenigen lebendig zu halten, die an der Invasion teilnahmen, die von vielen als ein gescheiterter, aber symbolischer Versuch angesehen wird, den Verlauf Kubas zu ändern. Die Initiative erhielt auch Unterstützung von Mitgliedern der kubanisch-amerikanischen Gemeinschaft in Miami, die im Museum einen Ort der Reflexion und des Gedenkens sehen.

Das Projekt gewinnt besondere Bedeutung in einer Zeit, in der der Lauf der Zeit die Anzahl der direkten Zeugen dieser Ereignisse verringert. Mit dieser Erneuerung möchte die Brigade 2506 sicherstellen, dass ihre Geschichte nicht dem Vergessen anheimfällt, sondern weiterhin ein aktiver Bestandteil der Debatte über die Vergangenheit und die Zukunft Kubas bleibt.

 

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CiberCuba-Redaktionsteam

Ein Team von Journalisten, das sich verpflichtet fühlt, über kubanische aktuelle Themen und globale Interessen zu berichten. Bei CiberCuba arbeiten wir daran, wahrheitsgemäße Nachrichten und kritische Analysen zu liefern.

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