Mike Hammer, Missionsleiter der US-Botschaft in Kuba,
Jonathan ist seit über einem Monat in Haft, nachdem er am 16. März zusammen mit seinem Vater, dem evangelischen Pastor Elier Muir Ávila, zu einer polizeilichen Vorladung in Morón erschienen ist.
Im Video fragt Hammer den Pastor direkt: "Ich wollte unsere Sorge um Ihren Sohn, um Jonathan, zum Ausdruck bringen. Welche Neuigkeiten haben Sie?"
Der Vater antwortete, dass der Teenager krank sei und die Bedingungen im Gefängnis sehr prekär sind: "Gerade eben hat er uns angerufen, das Kind ist krank. Er hat eine Deshidrose, eine Hauterkrankung."
Der Pastor berichtete auch über den emotionalen Verfall seines Sohnes: "Einer sagt, Papa, ich halte es nicht mehr aus."
Der Fall von Jonathan hat eine umfassende internationale Reaktion ausgelöst. Die Interamerikanische Kommission für Menschenrechte hat Erklärungen vom kubanischen Regime gefordert, und der US-Kongressabgeordnete Carlos Giménez hat die Freilassung des Minderjährigen gefordert.
Der Jugendliche wurde formell des Verbrechens des Sabotage beschuldigt, während die kubanische Justiz sowohl das habeas corpus als auch den Antrag auf Entlassung, der von seiner Familie eingereicht wurde, zurückwies.
Jonathan erhielt am 13. April seinen ersten Besuch von der Familie, mehr als drei Wochen nach seiner Festnahme. Seine Schwester sandte eine öffentliche Nachricht an Miguel Díaz-Canel und forderte die Freiheit des Minderjährigen.
Die Intervention von Hammer ist Teil einer systematischen Kampagne der Botschaft, die seit November 2024 Fälle von politischen Gefangenen in Kuba sichtbar gemacht hat.
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