Die USA setzen sich für die Freiheit der politischen Gefangenen in Kuba ein



Nicht reale, mit KI generierte IllustrationFoto © CiberCuba

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Der Außenminister der USA bestätigte am Freitag sein Engagement für die Freilassung aller politischen Gefangenen in Kuba, während direkte diplomatische Verhandlungen mit dem Regime von Díaz-Canel in einer kritischen Phase sind, berichtete die Agentur Associated Press.

Die von Washington gesetzte Frist von zwei Wochen für Havanna, um hochkarätige politische Gefangene freizulassen, endet heute genau, ohne dass zusätzliche Freilassungen der bekanntesten Fälle bestätigt wurden.

Das Außenministerium war eindeutig in seiner Warnung an das Regime: "Das kubanische Regime muss aufhören zu spielen, während direkte Gespräche stattfinden. Sie haben ein kleines Zeitfenster, um einen Deal zu machen."

Die Verhandlungen begannen am 10. April, als eine US-Delegation heimlich in Havanna ankam im ersten offiziellen Flug seit 2016 und sich mit Vertretern des Regimes auf Ebene eines Unterstaatssekretärs seitens der USA und eines stellvertretenden Außenministers seitens Kubas traf.

Sin embargo, der kubanische Botschafter bei der UN, Ernesto Soberón Guzmán, erklärte gegenüber AP, dass die inneren Angelegenheiten bezüglich der Festgenommenen nicht auf dem Verhandlungstisch liegen.

Soberón Guzmán versuchte, beide Rechtssysteme gleichzustellen, indem er sagte: "Wir haben unser Rechtssystem, wie hier in den USA ihr eigenes haben. Deshalb müssen wir die inneren Angelegenheiten beider respektieren."

Der kubanische Diplomat wies ebenfalls jedes "Ultimatum" aus Washington zurück und stellte jeglichen Fortschritt an eine gegenseitige Lockerung des Embargos. Er beschrieb die Gespräche als "eine Straße mit zwei Richtungen".

Dos der international bekanntesten und prominentesten Fälle von politischen Gefangenen in den Forderungen der USA sind der Künstler Luis Manuel Otero Alcántara, der wegen der Proteste am 11. Juli 2021 zu fünf Jahren verurteilt wurde, und der Rapper Maykel “Osorbo” Castillo, der zu neun Jahren verurteilt wurde; beide wurden als Gewissensgefangene anerkannt.

Recientemente hat Otero Alcántara einen totale Hungerstreik von acht Tagen im Gefängnis von Guanajay durchgeführt, motiviert durch Todesdrohungen von Agenten der Staatssicherheit. Osorbo befand sich ebenfalls im Hungerstreik im Gefängnis von Pinar del Río, um degradierende Behandlungen anzuprangern.

Der Díaz-Canel-Regime beschrieb seinerseits das Treffen am 10. April als "respektvoll und professionell" und in einer "sehr vorläufigen Phase".

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CiberCuba-Redaktionsteam

Ein Team von Journalisten, das sich verpflichtet fühlt, über kubanische aktuelle Themen und globale Interessen zu berichten. Bei CiberCuba arbeiten wir daran, wahrheitsgemäße Nachrichten und kritische Analysen zu liefern.

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