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Der Präsident Donald Trump stellte Kuba ein geheimes Ultimatum von zwei Wochen zur Entlassung hochrangiger politischer Gefangener, darunter Luis Manuel Otero Alcántara und Maykel Osorbo, als Zeichen des guten Willens inmitten direkter Verhandlungen zwischen Washington und Havanna.
Die Forderung wurde während einer geheimen Sitzung am 10. April in Kuba präsentiert, wie eine mit der Diskussion vertraute Quelle an diesem Sonntag enthüllte. Es war das erste Mal, dass ein Flugzeug der US-Regierung seit 2016 in Kuba landete.
Die hochrangige Delegation des Außenministeriums warnte das Regime, dass die Wirtschaft der Insel "im freien Fall" sei und dass ihre herrschenden Eliten "ein enges Zeitfenster haben, um Reformen durchzuführen, bevor sich die Umstände unwiderruflich verschlechtern".
Por seinerseits bestätigte ein Sprecher des Außenministeriums gegenüber USA Today, dass die Trump-Administration "weiterhin verpflichtet ist, alle politischen Gefangenen, einschließlich Alcántara und Osorbo, freizulassen". Beide Künstler wurden im Juni 2022 verurteilt: Otero zu fünf Jahren und Osorbo zu neun, im Rahmen der Prozesse, die sich aus den Protesten vom 11. Juli ergeben haben.
Der Kontext dieser Verhandlungen umfasst die massive Begnadigung von 2.010 Insassen, die am 2. April angekündigt wurde durch das kubanische Regime, eine Maßnahme, die jedoch explizit diejenigen ausschloss, die Verbrechen gegen die Staatsbehörden begangen haben, wodurch die meisten der prominentesten politischen Gefangenen ausgeschlossen wurden.
Kuba verzeichnet derzeit ein historisches Höchstmaß von 1.250 politischen Gefangenen, laut Prisoners Defenders, eine Zahl, die die verschärfte Repression des Regimes widerspiegelt, selbst inmitten diplomatischer Gespräche.
Otero Alcántara war kürzlich Hauptperson einer Acht-Tage-Hungerstreik, der am 6. April endete, als Protest gegen seine Haftbedingungen. Zuvor war ein zu seinen Gunsten eingereichter habeas corpus-Antrag am 23. März von einem kubanischen Gericht irregulär abgelehnt worden.
Im Zusammenhang mit dem Druck aus Washington hat auch die vatikanische Diplomatie teilweise Erfolge erzielt: Im März wurde die Entlassung von 51 weiteren Gefangenen durch vatikanische Vermittlung bekannt gegeben, obwohl die bekanntesten Fälle weiterhin ungelöst bleiben.
Präsident Trump hat die Rhetorik über Kuba öffentlich verstärkt und ein Neues Morgen für Kuba versprochen. Auf Fragen zur militärischen Planung ließ er während einer Rede in Phoenix keine Option unberücksichtigt.
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