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Ein kubanischer Landwirt hat öffentlich die harten Bedingungen angeprangert, mit denen die Agrarproduzenten auf der Insel konfrontiert sind, insbesondere das Fehlen realer Rechte an dem Vieh, das sie züchten, sowie die Strafen, die sie erhalten, selbst wenn sie Opfer von Straftaten werden.
In einem auf sozialen Medien verbreiteten Bericht erklärte der Landwirt, dass unter dem derzeitigen staatlichen System die Tiere nicht vollständig denjenigen gehören, die sie aufziehen, sondern staatlichen Einrichtungen.
„Sie stehlen dir eine Kuh und du musst sie dem Staat bezahlen, denn er ist der Eigentümer, nicht du“, behauptete er.
Der Landwirt berichtete, dass er trotz des Erwerbs des Viehs mit seinem eigenen Geld und der Übernahme aller Kosten für die Aufzucht von den Behörden verantwortlich gemacht wird, wenn ein Diebstahl occurs. Laut seiner Anzeige verfolgen die Institutionen nicht den Täter, sondern verhängen Bußgelder gegen den betroffenen Produzenten.
„Ich kaufe sie, züchte sie, habe viel Arbeit damit, und dann kommen sie, um von mir zu kassieren. Den Dieb verfolgen sie nicht, aber mich bestrafen sie“, äußerte er mit Empörung.
Das Zeugnis verweist auch auf die angebliche Komplizenschaft der Behörden in diesem Prozess, indem es darauf hinweist, dass die Polizei die Sanktionen gegen die Landwirte unterstützt, anstatt die Straftaten zu untersuchen.
Diese Beschwerden spiegeln ein wiederkehrendes Problem im kubanischen Bereich wider, wo die fehlenden Anreize, die Unsicherheit und die staatliche Kontrolle über die Produktionsmittel weiterhin die bereits deprimierte landwirtschaftliche Produktion beeinträchtigen. Die Situation hat direkte Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Lebensmitteln im Land und verschärft die wirtschaftliche Krise, mit der die Bevölkerung konfrontiert ist.
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