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Por primeira vez seit 2003, operieren drei Flugzeugträger der US-Marine gleichzeitig im Nahen Osten, im Rahmen der Operation Epic Fury und der US-Militärverstärkung in der Region angesichts der zunehmenden Spannungen mit dem Iran.
Der USS George H.W. Bush (CVN-77) traf in der vergangenen Woche in der Region ein, nachdem er von der Naval Base Norfolk gekommen war, von wo aus er im März ausgelaufen ist, und schloss sich dem USS Gerald R. Ford (CVN-78) und dem USS Abraham Lincoln (CVN-72) an, die bereits in der Gegend operierten.
„Erstmals seit Jahrzehnten operieren drei Flugzeugträger zeitgleich im Nahen Osten“, berichtete das United States Central Command (CENTCOM) in seinen sozialen Medien und präzisierte, dass die Angriffsteams mehr als 200 Flugzeuge und rund 15.000 Soldaten, darunter Matrosen und Marines, umfassen.
Der Einsatz ist Teil der Operation Furia Épica, die im Februar begonnen wurde, in deren Rahmen amerikanische Streitkräfte über 13.000 Angriffe auf iranische Ziele durchgeführt und mehr als 155 Fahrzeuge zerstört oder beschädigt haben.
Außerdem führt die US-Marine Minenräumungsoperationen im Persischen Golf durch und beteiligt sich an einer Seeblockade, die darauf abzielt, den Verkehr zu iranischen Häfen zu kontrollieren, amid einer Eskalation der Spannungen mit Teheran.
Schlüssel zur Eskalation zwischen den USA und dem Iran
Der gleichzeitige Einsatz von drei Flugzeugträgern im Nahen Osten erfolgt zu einem Zeitpunkt hoher Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran, nach monatelanger militärischer Eskalation in der Region.
Seit Beginn der Operation Furia Épica Ende Februar hat Washington seine marine und Luftpräsenz verstärkt, um die militärischen Fähigkeiten Irans zu schwächen und die Sicherheit strategischer Routen wie der Straße von Hormuz zu gewährleisten, durch die ein wesentlicher Teil der weltweiten Energieversorgung verläuft.
Die Verwaltung des Präsidenten Donald Trump hat eine feste Haltung gegenüber Teheran eingenommen, direkte Maßnahmen gegen iranische Vermögenswerte anzuordnen und die maritime Kontrolle in der Region zu verstärken.
Als Teil dieser Strategie hat die US-Marine die Überwachungs-, Angriffs- und Minenräumungsmissionen erhöht und zudem eine selektive Blockade gegen Schiffe, die mit iranischen Häfen verbunden sind eingeführt.
Der gleichzeitige Einsatz von drei Gruppen von Flugzeugträgerangriffen – eine Fähigkeit, die seit der Invasion im Irak im Jahr 2003 nicht mehr zu beobachten war – spiegelt das Ausmaß des laufenden militärischen Operativen wider und zeigt Washingtons Interesse, eine strategische Überlegenheit in der Region aufrechtzuerhalten.
Analysten sind der Auffassung, dass dieser Einsatz auch dazu dient, eine abschreckende Botschaft an den Iran und andere Akteure in der Region zu senden, inmitten eines zunehmend volatilen geopolitischen Szenarios.
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