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Die Botschaft der Vereinigten Staaten in Caracas gab am Montag eine Sitzung mit Jacqueline Faría, der Ministerin für Verkehr der interimistischen venezolanischen Behörden, bekannt. Der Fokus liegt auf der Ausweitung der Energieexporte, als ein neuer Schritt in der intensiven bilateralen diplomatischen Tätigkeit, die seit Anfang 2026 stattfindet.
El Treffen wurde über die offizielle Account der Botschaft auf X mit einer Botschaft, die mit den Initialen «JB» unterzeichnet wurde, kommuniziert: «Ich hatte ein produktives Treffen mit Jacqueline Faría, Ministerin für Verkehr der Interimsbehörden, über die Erweiterung der Energieexporte. Der heutige wirtschaftliche Fortschritt legt die Grundlage, um im dreiphasigen Plan von @POTUS weiter voranzukommen.»
Die Sitzung fand in den Räumlichkeiten der Gran Misión Transporte Venezuela statt, mit den Flaggen beider Länder auf dem Tisch und der Anwesenheit von Vertretern beider Delegationen.
Der Treffpunkt findet im Rahmen des tiefgreifenden politischen Wandels statt, den Venezuela seit der Ergreifung von Nicolás Maduro durch US-Truppen am 3. Januar 2026 im Rahmen der sogenannten „Operation Absolute Resolution“ erlebt.
Días después, das Oberste Gericht der Justiz vereidigte Delcy Rodríguez als amtierende Präsidentin unter der Bezeichnung „zwanghafte Abwesenheit“, und die USA stellten im März 2026 die diplomatischen Beziehungen zu Venezuela wieder her.
Die US-Botschaft in Caracas wurde offiziell am 30. März wiedereröffnet nach sieben Jahren Schließung, und seitdem hat die bilaterale diplomatische und wirtschaftliche Aktivität nicht nachgelassen.
Der Energiesektor ist der zentrale Bestandteil dieser neuen Beziehung.
Trump kündigte an, dass Venezuela den USA zwischen 30 und 50 Millionen Barrel Rohöl – das entspricht bis zu 2.000 Millionen Dollar – zur Raffinierung und zum Verkauf unter amerikanischer Aufsicht übergeben würde, und eine Investition von 100.000 Millionen Dollar aus privatem Kapital zur Wiederbelebung der venezolanischen Ölindustrie erwartet wird.
Chevron hat seine Exporte von venezolanischem Rohöl von 100.000 Barrel pro Tag im Dezember 2025 auf 300.000 bpd im März 2026 verdreifacht und seinen Anteil an Petroindependencia von 35,8% auf 49% im April 2026 erhöht.
Hohe Vertreter der Trump-Administration haben in den letzten Monaten in Caracas Präsenz gezeigt: Der Energieminister, Chris Wright, besuchte die venezolanische Hauptstadt am 11. Februar und unterzeichnete einen langfristigen Energievertrag mit Rodríguez; der Chef des Südkommandos, Francis L. Donovan, reiste am 18. und 19. Februar nach Venezuela; und der Innenminister, Doug Burgum, kam am 4. März in Caracas an, um den Bergbausektor zu begutachten.
Die Begegnung mit Faría —von Maduro im August 2024 zur Ministerin für Transport ernannt und die weiterhin im Amt unter der Interimsregierung bleibt— deutet darauf hin, dass die bilaterale Zusammenarbeit über Öl hinausgeht und die logistische Infrastruktur umfasst, die notwendig ist, um diese Exporte auszubauen: Häfen, Seeverkehr, Schienen- und Lufttransport.
Der von der Trump-Administration entworfene Drei-Phasen-Plan für Venezuela — Stabilisierung, Wiederherstellung und demokratischer Übergang — bleibt weiterhin der Rahmen, der die gesamte bilaterale diplomatische und wirtschaftliche Strategie leitet, wie der Außenminister Marco Rubio klargestellt hat.
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