
Verwandte Videos:
Ein Verkehrsunfall ereignete sich heute Morgen an der Kreuzung der Straßen Espriu und Cristina in Cárdenas, Matanzas, als ein Pickup gegen ein gelbes Ecotaxi prallte, das auf der Straße umkippte, gemäß Berichten in sozialen Netzwerken.
Zeugen, die in der Veröffentlichung genannt wurden, gaben an, dass der Fahrer, der die Straße Espriu befuhr, an der Kreuzung nicht angehalten hat. Der Bericht selbst wies jedoch darauf hin, dass an dieser Stelle kein STOP-Schild installiert ist, „obwohl viele Fahrer aus der Umgebung wissen, dass man dort normalerweise anhalten muss“.
Zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Notiz informiert die Polizei nicht über schwer Verletzte. Etwa 20 Personen versammelten sich rund um die Fahrzeuge, wie die Bilder zeigen, die von einem nahegelegenen Balkon aufgenommen wurden.
Der Vorfall löste sofort Kritik in sozialen Netzwerken unter dem Titel „Es gibt kein PARE: Verkehrsunfall an der Spriu und Cristina zieht Kritik nach sich“ aus, wobei das Fehlen von Beschilderung als entscheidender Faktor angeführt wird.
Es ist nicht das erste Mal, dass eine Kreuzung der Straße Cristina in Cárdenas in einen Vorfall verwickelt ist. Im Februar 2025 kollidierten ein SIUM-Krankenwagen und ein Taxi an der Ecke von Cristina und Palma, nur wenige Blocks von dem neuen Unfall entfernt, ohne dass es diesmal Verletzte gab.
Im November 2025 verursachte ein weiterer Unfall in Cárdenas sechs Verletzte, als ein Lastwagen ein STOP-Signal an der Kreuzung zwischen der Umgehungsstraße und der Vía Blanca, in der Nähe des Friedhofs, missachtete. Im Juli desselben Jahres verursachte eine Kollision zwischen einem Passagierfahrzeug und einem Traktor in Santa Marta 12 Verletzte, darunter einen 15-jährigen Jugendlichen.
Die Ecotaxis und Mototaxis —sehr beliebte Dreiradfahrzeuge in kubanischen Städten wie Cárdenas— sind besonders anfällig an Kreuzungen ohne angemessene Beschilderung, wo das Fehlen von Schildern oder defekten Ampeln durch Stromausfälle das Risiko von Kollisionen vervielfacht.
Das Muster wiederholt sich im ganzen Land. Laut der Nationalen Kommission für Straßenverkehrssicherheit hat Kuba 2025 insgesamt 7.538 Verkehrsunfälle registriert, mit 750 Todesopfern und 6.718 Verletzten.
Das Innenministerium führt 72% der Unfälle auf menschliches Versagen zurück, doch Bürger und Beobachter weisen darauf hin, dass auch die mangelnde Beschilderung, der Straßenverschleiß und Stromausfälle, die Ampeln außer Betrieb setzen, ebenso entscheidende strukturelle Ursachen sind.
Archiviert unter: