Das Innenministerium (MININT) machte die kubanischen Fahrer für 72 % der Verkehrsunfälle im Jahr 2025 verantwortlich, doch die Bürger weisen darauf hin, dass das echte Verkehrschaos aus dem Mangel an Strom, Beschilderung und Kontrolle auf den Straßen resultiert.
Das MININT berichtete auf seinem offiziellen X-Account, dass „Missachtung des Fahrrechts, Unaufmerksamkeit beim Fahren und Geschwindigkeitsüberschreitungen“ die Hauptursachen für die Unfälle waren, die 2025 in Kuba stattfanden.
Laut dem Organismus erklären diese Faktoren, die alle mit dem "menschlichen Faktor" verbunden sind, 72 % der im vergangenen Jahr registrierten Unfälle. Die Realität des kubanischen Verkehrs zeigt jedoch ein deutlich kritisches Bild.
In zahlreichen Städten des Landes sind die Ampeln aufgrund ständiger Stromausfälle ausgeschaltet, die Verkehrsschilder sind beschädigt oder fehlen ganz, und der schlechte Zustand der Straßen macht jede Fahrt zu einem ständigen Risiko.
Hinzu kommt der schlechte Zustand vieler Fahrzeuge im Land, sowohl privater als auch staatlicher. Man sieht häufig, wie sie mitten auf der Straße liegenbleiben, den Verkehr behindern und das Leben der Passagiere gefährden.
Usuarios in sozialen Netzwerken, wie das Profil Asere Ya, haben die Unordnung in den zentralen Gebieten von Havanna angeprangert, wo es nicht einmal mehr Beamte gibt, die den Verkehr regeln.
Die fehlende Wartung, Investition und effektive Autorität lässt Kuba in einem Verkehrschaos versinken, das selbst die offizielle Propaganda nicht kaschieren kann.
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