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Der kubano-amerikanische Schauspieler Andy García bezeichnete die Sichtweise des kubanischen Regimes während eines Interviews in der Enrique Santos Morning Show, einer landesweit syndizierten spanischsprachigen Radiosendung, die auf TÚ 94.9 FM in Miami ausgestrahlt wird, als "arrogant und narzisstisch".
Im dem auf Instagram verbreiteten Ausschnitt beschrieb García die Logik des Castrismus als eine Haltung intellektueller Überlegenheit, die den Rest der Welt verachtet: "Es ist, dass du nicht die Intelligenz hast, um zu verstehen, wer wir sind. Es ist eine so arrogante und narzisstische Sichtweise."
Der Schauspieler stellte fest, dass diese Einstellung die Grundlage für jahrzehntelange Manipulation gewesen ist: „Sie haben nicht nur das kubanische Volk, sondern die Welt über viele Jahre hinweg getäuscht. Und man merkt, wenn man über die Jahre hinweg reist und über Kuba spricht, wie die Welt und Menschen auf der ganzen Welt die Pillen der Propaganda des Castrismus geschluckt haben.“
Andy bezog sich direkt auf Fidel Castro - "denjenigen, der diese ganze Tragödie ins Leben rief" - als den Ursprung jener ideologischen Arroganz, die seiner Ansicht nach das Regime bis heute aufrechterhält.
Die Erklärungen vom Freitag kommen nur 10 Tage nachdem García beim Festival von Cannes zu Tränen gerührt war, wo er seinen Film "Diamond" außerhalb des Wettbewerbs vorstellte.
Dort äußerte er, dass er "ein Loch im Herzen" für Kuba hat und forderte internationale Intervention, um das kubanische Volk zu befreien, wobei er behauptete, dass 90 % der Kubaner andere Länder bitten würden, "zu kommen und unser Land zu überfallen und sich dieser Leute zu entledigen".
Der öffentliche Aktivismus von García im Jahr 2026 umfasst auch das Lied "Que se vayan", das am 3. April veröffentlicht wurde, zusammen mit dem kubanischen Sänger San Miguel Pérez, in dem der Schauspieler seine Stimme und seine Feder im Dienste der Freiheit Kubas eingesetzt hat.
García wurde 1956 in Havanna geboren und emigrierte fünf Jahre später nach Miami. Seine Kritik am Regime war über Jahrzehnte hinweg konstant: Im Jahr 2021 unterstützte er die Proteste des 11. Juli und bekräftigte die Zivilgesellschaftlichen Märsche am 15. November, und im Jahr 2022 rief er öffentlich „Es lebe ein freies Kuba!".
Das vollständige Interview ist auf dem YouTube-Kanal von Enrique Santos verfügbar, wo García näher auf seine Sichtweise zur Diktatur und dem kubanischen Exil einging.
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