Der kubanisch-amerikanische Schauspieler Andy García hat seine Stimme und seine Feder für "Que se vayan" zur Verfügung gestellt, ein neues Lied für die Freiheit in Kuba, das an diesem Freitag in Zusammenarbeit mit dem kubanischen Sänger San Miguel Pérez veröffentlicht wurde.
Der Ankündigung kam am vergangenen Montag über einen Reel auf Instagram von San Miguel Pérez, wo bestätigt wurde, dass das Lied von beiden Künstlern geschrieben und von San Miguel Pérez zusammen mit dem Produzenten Jake Carmona produziert wurde.
Der verbreitete Ausschnitt beginnt mit einer gefühlvollen Erinnerung an die Insel: "Wasser, Süßwasser, mein schönes Kuba, mein herrliches Kuba".
Dann kommt die politische Botschaft direkt auf den Punkt: "Bereite jetzt deinen Koffer vor und kaufe schon dein Ticket, denn es bleibt nicht mehr viel Zeit, das weiß hier jeder. Sag es deinem Nachbarn, der Negerin und dem Rothaarigen, sag es deinem Opa, der die Manitos verkauft."
Der Titel des Themas bezieht sich direkt auf den Klassiker von Willy Chirino, der im September 2021 unter dem Titel "Que se vayan ya" gemeinsam mit Lenier, El Micha, El Chacal, Osmani García und Srta. Dayana neu veröffentlicht wurde und sich zu einer der Hymnen der Bewegung für die Freiheit von Kuba nach den Protesten am 11. Juli desselben Jahres entwickelte.
Antes dieses Themas wurde "Patria y Vida" —veröffentlicht im Februar 2021 von Yotuel, Gente de Zona, Descemer Bueno, El Funky und Maykel Osorbo— zur Hymne der Proteste vom 11. Juli und gewann zwei Latin Grammys im selben Jahr: Lied des Jahres und Beste Urbane Komposition.
Die Beteiligung von Andy García an diesem neuen Projekt ist weder zufällig noch isoliert. Der Schauspieler, geboren in Regla, La Habana, am 12. April 1956 und seit 1961 im Exil in Miami, als er fünf Jahre alt war, hat über Jahrzehnte hinweg unermüdlich gegen die kubanische Diktatur aktivistisch gewirkt.
Im November 2021 unterstützte er öffentlich die Zivile Marcha por el Cambio am 15. November zusammen mit dem Musiker Arturo Sandoval. Im Oktober 2022 erklärte er unmissverständlich: ¡Que viva una Cuba Libre! ¡Hasta cuándo los abusos!.
Im Februar 2023 nahm sie am Album "José Martí, Versos de Cuba, Canciones de Libertad" teil, in dem sie das Lied "La Cuba mía" interpretierte und sich damit einer langen Liste von Künstlern im Exil anschloss, die Musik als Werkzeug des politischen Protests gegen das Regime nutzen.
Seine Verbindung zur Musik ist ebenfalls nicht neu: 2005 gewann er einen Grammy und einen Latin Grammy als Produzent des Albums "¡Ahora Sí!" des legendären Cachao, was zeigt, dass seine Teilnahme an kubanischen Musikprojekten tief verwurzelt ist.
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