
Verwandte Videos:
Das Zentrum für die Öffnung und Entwicklung Lateinamerikas (CADAL) hat am Dienstag formal den Präsidenten Javier Milei aufgefordert, das Visumserfordernis für kubanische Staatsbürger, die nach Argentinien einreisen möchten, zu streichen, als konkretes Zeichen der Unterstützung für Freiheit und Menschenrechte.
Die Anfrage wurde durch einen Brief gesendet, der von Gabriel C. Salvia, Bevollmächtigter und Geschäftsführer von CADAL, unterzeichnet wurde, und auf der offiziellen Webseite der Organisation veröffentlicht.
Im Dokument argumentiert Salvia, dass „das kubanische Regime seit über sechs Jahrzehnten ein autoritäres System aufrechterhält, das die grundlegenden Freiheiten schwer einschränkt“.
Der Brief hebt hervor, dass die Bürger Kubas keine Freiheit der Meinungsäußerung, Versammlung oder Mobilität genießen, und prangert die systematische Unterdrückung von Aktivisten, unabhängigen Journalisten und Menschenrechtsverteidigern an, ebenso wie die staatliche Kontrolle über das Alltagsleben.
„Sie haben eine Situation der physischen und psychischen Einsperrung geschaffen, eine wahre kollektive Bestrafung“, betont der Text.
In diesem Sinne forderte CADAL den argentinischen Präsidenten auf, „einen bedeutenden Schritt auf internationaler Ebene zu machen, indem er die Visumpflicht abschafft, als einen konkreten Akt zur Verteidigung der Freiheit derjenigen, die unter Repression und erzwungenem Exil leiden“.
Die Organisation wies auch darauf hin, dass die Visapflicht durch demokratische Länder wie Argentinien, wenn auch unbeabsichtigt, ein zusätzliches Hindernis für diejenigen darstellt, die dem Totalitarismus entfliehen und ihr Leben neu aufbauen möchten.
Schließlich bezieht sich das Schreiben auf kürzliche Äußerungen von Milei, in denen er erklärte, dass „die wichtigste Stimme die ist, die mit den Füßen abgegeben wird“, und forderte ihn auf, in dieser Haltung konsistent zu bleiben.
„Bieten Sie dem Volk von Kuba die Möglichkeit, in Argentinien eine Zukunft in Freiheit zu suchen“, schloss der Brief.
Die Vereinigten Staaten und Argentinien haben kürzlich ihr gemeinsames Engagement bekräftigt, den Autoritarismus in der Region zu bekämpfen, mit besonderem Schwerpunkt auf den Regierungen von Kuba, Nicaragua und Venezuela, wie aus einer Mitteilung des Außenministeriums hervorgeht.
Der US-Außenminister, Marco Rubio, hatte ein offizielles Treffen mit dem argentinischen Außenminister Gerardo Werthein, in dem die Notwendigkeit betont wurde, die Regime weiter zu bekämpfen, die — laut Washington — die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten und die Stabilität der westlichen Hemisphäre bedrohen.
„Beide Führer betonten ihre Unterstützung für das mutige Volk Kubas, Nicaraguas und Venezuelas, das weiterhin seine grundlegenden Freiheiten verteidigt und sich der Unterdrückung durch autoritäre Regime und dem bösartigen Einfluss externer Akteure entgegenstellt“, heißt es in dem von der Sprecherin des Außenministeriums, Tammy Bruce, veröffentlichten Text.
Im September 2024 sorgte der argentinische Präsident Javier Milei für ein starkes internationales Echo nach seinem Auftritt in der 79. Generalversammlung der UNO, wo er die Regierungen von Kuba, Venezuela und Iran als „blutige Diktaturen“ bezeichnete.
In seiner Rede kritisierte er scharf die Aufnahme dieser Länder in den Menschenrechtsrat der Organisation, hinterfragte deren Legitimität und prangerte die Widersprüchlichkeit an, dass sie an Gremien teilnehmen, die angeblich die Grundfreiheiten verteidigen.
Die Haltung von Milei stellte einen Bruch mit der traditionellen Diplomatie seines Landes dar und wurde sowohl in Argentinien als auch im Ausland mit gespaltenen Meinungen aufgenommen.
Posteriormente, im November desselben Jahres kündigte der argentinische Präsident die Ausweisung aller Diplomaten des Außenministeriums an, die für die Aufhebung des US-Embargos gegen Kuba in der UNO gestimmt hatten.
Häufig gestellte Fragen zur Anfrage von CADAL an Javier Milei zur Visumsbefreiung für Kubaner
Was fordert CADAL von Präsident Javier Milei?
CADAL hat formell den argentinischen Präsidenten Javier Milei aufgefordert, das Visumserfordernis für Kubaner, die nach Argentinien einreisen möchten, abzuschaffen. Diese Anfrage wird als ein Zeichen der Unterstützung für Freiheit und Menschenrechte dargestellt, in Anbetracht der Einschränkungen und Repressionen, mit denen das kubanische Volk unter seinem gegenwärtigen Regime konfrontiert ist.
Warum hält CADAL es für wichtig, das Visum für Kubaner abzuschaffen?
CADAL argumentiert, dass das kubanische Regime ein autoritäres System auferlegt hat, das die grundlegenden Freiheiten seiner Bürger erheblich einschränkt. Die Abschaffung des Visums durch Argentinien könnte ein konkreter Akt der Verteidigung der Freiheit für diejenigen sein, die unter Repression leiden und versuchen, dem kubanischen Totalitarismus zu entkommen.
Wie steht dieser Antrag im Einklang mit der Außenpolitik von Javier Milei?
Die Anfrage von CADAL steht im Einklang mit der kritischen Haltung von Javier Milei gegenüber autoritären Regierungen, wie er in internationalen Foren zum Ausdruck gebracht hat. Milei hat die Regierungen von Kuba, Venezuela und Iran als "blutige Diktaturen" bezeichnet und ihre Aufnahme in Menschenrechtsorganisationen kritisiert, was seine Außenpolitik zur Unterstützung von Freiheit und Menschenrechten untermauert.
Was ist die Haltung der Vereinigten Staaten und Argentiniens gegenüber Kuba?
Die Vereinigten Staaten und Argentinien haben ihr gemeinsames Engagement bekräftigt, den Autoritarismus in der Region, insbesondere in Kuba, zu bekämpfen. Beide Länder haben die Notwendigkeit hervorgehoben, Regime entgegenzuwirken, die die nationale Sicherheit der USA und die Stabilität der westlichen Hemisphäre gefährden, und unterstützen das kubanische Volk in seinem Kampf für grundlegende Freiheiten.
Archiviert unter: