
Verwandte Videos:
„Sie schlafen jetzt wie Babys“, schrieb Aris Arias Batalla, der Provinzverantwortliche für Operationen und Hilfe der Roten Kreuzes Kubas, als er in den sozialen Netzwerken teilte, dass zwei ältere Menschen in Santiago de Cuba die Nacht auf Feldbetten verbrachten, die vom Einsatzeinsatzteam aufgestellt worden waren, nachdem sie ihr Bett bei einem Brand verloren hatten. Ein „romantisches“ Bild, das die Hilflosigkeit der älteren Menschen auf der Insel widerspiegelt.
Der Vorfall ereignete sich am Samstag in der Wohnung von Juan José Hernández Magaña, 73 Jahre alt, und Norma Echavarría Robert, 83 Jahre alt, gelegen in der Avenida D’ Céspedes, zwischen M und L, Nummer 66, im Reparto Sueño.
Laut Arias auf Facebook konnten die älteren Menschen ihre Freude nach einem anstrengenden Tag nicht verbergen, während die Rettungskräfte die Notbetten aufbauten.
Norma, die an Demenz leidet, zeigte Erleichterung, nicht auf dem Boden schlafen zu müssen, eine häufige Realität für viele Kubaner, die nach dem Verlust alles in einem Unglück kaum von ihren minimalen Renten leben können und erst recht nicht das Verlorene zurückgewinnen können.
Die Installation der Betten war eine Entscheidung des provinziellen Teams des kubanischen Roten Kreuzes, das die sofortige Betreuung übernahm, in der Hoffnung, dass eines Tages staatliche Maßnahmen kommen werden, die eine stabilere und würdevollere Lösung für das betroffene Paar garantieren.
Der Brand, der um 11:25 Uhr morgens ausbrach, wurde provoziert, als Juan José einen Kohleofen zum Kochen in der Wohnung entzündete, nur wenige Zentimeter vom Bett entfernt, eine verheerende Szene, mit der viele konfrontiert sind, aufgrund des fehlenden Flüssiggas, das seit Monaten die kubanischen Haushalte betrifft.
Ein Funke hätte die Matratze erreicht und das Feuer entfacht, und obwohl beide unverletzt blieben, verloren sie komplett ihr Bett und einen Teil ihrer Habseligkeiten.
Die von Arias auf Facebook geteilten Bilder zeigen einen kleinen Raum, der vollständig mit Ruß bedeckt ist, wobei die Überreste der verbrannten Matratze noch sichtbar sind.
In den Kommentaren äußerten mehrere Nutzer ihre Besorgnis über die Lebensbedingungen der Senioren und kritisierten, dass das Kochen mit Kohle inmitten der Energiekrise weiterhin eine durch den Mangel an Gas und Elektrizität erzwungene Praxis sei.
In Kuba sind viele Familien gezwungen, Kohle oder Holz in ihren Haushalten zu verwenden, aufgrund des Mangels an Brennstoffen, was das Risiko von Haushaltsunfällen erhöht.
In diesem Fall wurde die Tragödie eingedämmt, doch die Verwundbarkeit bleibt bestehen.
Häufig gestellte Fragen zur Situation der von dem Brand in Santiago de Cuba betroffenen älteren Menschen
Wie kam es zu dem Brand, der die älteren Menschen in Santiago de Cuba betroffen hat?
Der Brand entstand, als Juan José Hernández einen Kohleofen zum Kochen im Zimmer anzündete, wodurch ein Funke die Matratze erreichte und das Feuer entfachte. Die Katastrophe war die Folge des Mangels an Flüssiggas, was die Betroffenen zwang, mit Kohle zu kochen.
Welche Maßnahmen wurden ergriffen, um den von dem Brand betroffenen älteren Menschen zu helfen?
Das Rote Kreuz Kuba richtete Notbetten ein, damit sie bequem schlafen konnten, nachdem sie ihr Bett im Brand verloren hatten. Diese Maßnahme war eine unmittelbare Reaktion auf den Mangel an staatlicher Unterstützung für eine stabilere Lösung.
Warum sind ältere Menschen in Kuba mit so prekären Situationen wie dieser konfrontiert?
Die älteren Menschen in Kuba leiden unter Prekarität aufgrund von unzureichenden Renten und einer Energiekrise, die sie zwingt, gefährliche Methoden wie das Kochen mit Kohle zu verwenden. Der Mangel an Ressourcen und die unzureichende staatliche Unterstützung verschärfen ihre Situation und setzen sie Risiken wie Bränden aus.
Was ist die aktuelle Energiesituation in Kuba, die zu diesen gefährlichen Praktiken führt?
Cuba steht vor einer ernsten Energiekrise, die sich in der fehlenden Flüssiggasversorgung und häufigen Stromausfällen äußert, was viele Familien zwingt, mit Kohle oder Holz zu kochen, was die Risiken von Bränden und anderen Haushaltsunfällen erhöht.
Archiviert unter: