Familienangehörige einer in Mayarí verletzten Kubanerin bitten um Hilfe, um Medikamente zu besorgen

Die Tragödie offenbart die Prekarität des Gesundheitssystems und die Abhängigkeit von der Solidarität der Bürger, um mit Notfällen umzugehen.

Doreykis Pineda PatiñoFoto © Facebook/ Juan Jose Pineda Patino

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Ein tragischer Unfall, der am Donnerstag an der gefährlichen Kurve von Téneme auf der Straße Mayarí–Moa in der Provinz Holguín passiert ist, hat erneut die dramatische Hilflosigkeit der Kubaner in medizinischen Notfällen aufgedeckt.

Im dem Unfall, der ein privates Fahrzeug mit sieben Insassen betraf, wurden mehrere Passagiere verletzt, darunter zwei Minderjährige. Unter den Verletzten befindet sich Doreykis Pineda Patiño, die im Krankenhaus von Moa operiert wurde und sich in der Intensivstation befindet.

Sein Zustand verschlechtert sich aufgrund einer angeborenen Thrombopathie, die dringend Tranexamsäure in Ampullen benötigt, ein Medikament, das laut seiner Mutter im Krankenhaus nicht vorhanden ist.

Captura de Facebook/ Juan Jose Pineda Patino

„Bitte, ich bitte jeden, der mir helfen kann, es muss in Ampullen sein. Er liegt auf der Intensivstation“, schrieb verzweifelt Bertha María Patiño Aguilera in den sozialen Netzwerken. Ihr Sohn und Bruder von Doreykis bot ebenfalls an, „was auch immer“ zu zahlen, um das Medikament zu bekommen.

Die Szene spiegelt eine schmerzhafte Realität wider, während die kubanische Regierung versichert, dass das Gesundheitssystem über die Ressourcen verfügt, um die Bevölkerung zu versorgen, dass in der Praxis die Patienten und deren Familien gezwungen sind, Hilferufe auf Facebook zu starten, um grundlegende Medikamente zu erhalten, selbst in lebensbedrohlichen Fällen.

Der Unfall hinterließ auch viele schwerverletzte Personen, darunter Annia Inojosa Leyva, eine Anwohnerin von Moa, mit Beckenfraktur und Schädeltrauma; sowie Fela Elisa Martínez Romero, ein 10-jähriges Mädchen aus Bayamo, und Nanda Lorena Fonseca Martínez, 16 Jahre alt, ebenfalls aus Moa.

Pese à den Tatsachen, dass die kommunalen Behörden ins Krankenhaus gekommen sind und das Innenministerium die Ursachen des Vorfalls untersucht, liegt die dringende Notwendigkeit darin, umgehend das Tranexamsäure zu beschaffen, das das Leben von Doreykis retten könnte.

Captura de Facebook/ Juan Jose Pineda Patino

Wenn jemand in Kuba Zugang zu Tranexamsäure in Ampullen hat, kann er über die auf Facebook veröffentlichten Beiträge von Juan José Pineda Patiño, seinem Bruder, Kontakt zur Familie aufnehmen.

Die gefährliche Straße Mayarí–Moa war in den letzten Monaten Schauplatz zahlreicher Unfälle, doch die Kombination aus unsicheren Straßen, einem Gesundheitssystem ohne Materialien und der Notwendigkeit, auf bürgerschaftliche Solidarität angewiesen zu sein, verwandelt jede Tragödie in ein Wettlauf gegen die Zeit und die knappen Ressourcen.

Häufig gestellte Fragen zur Gesundheitskrise in Kuba und dem Unfall in Mayarí

Was ist bei dem Unfall in Mayarí passiert?

Der Unfall auf der Straße Mayarí–Moa war an einem Privatfahrzeug mit sieben Insassen beteiligt, wobei mehrere Passagiere verletzt wurden, darunter zwei Minderjährige. Die Kurve von Téneme, wo der Unfall passiert ist, ist bekannt für ihre Gefährlichkeit. Der Vorfall hat erneut die prekäre Situation des kubanischen Gesundheitssystems bei der Behandlung medizinischer Notfälle hervorgehoben.

Warum bittet die Familie von Doreykis Pineda Patiño um Hilfe?

Doreykis Pineda Patiño benötigt dringend tranexamsäure in Ampullen aufgrund einer kongenitalen Thrombozytopathie. Ihre Mutter hat in sozialen Netzwerken um Hilfe gebeten, da das Medikament im Krankenhaus, in dem sie stationär behandelt wird, nicht erhältlich ist, was die Knappheit medizinischer Ressourcen in Kuba widerspiegelt.

Wie spiegelt sich die aktuelle Situation des Gesundheitssystems in Kuba nach dem Unfall wider?

Der Unfall zeigt den Mangel an Medikamenten und medizinischen Hilfsmitteln in Kuba und zwingt die Familien, externe Hilfe zu suchen, um Notfälle zu bewältigen. Trotz der Behauptung der Regierung, über Ressourcen zu verfügen, zeigt die Realität eine Abhängigkeit von der Solidarität der Bürger, um grundlegende Medikamente zu erhalten.

Welche Maßnahmen werden ergriffen, um Unfälle auf der Straße Mayarí–Moa zu verhindern?

A despite der Bemühungen, die Ursachen von Unfällen zu untersuchen, bleibt die Straße Mayarí–Moa ein gefährlicher Abschnitt ohne signifikante Verbesserungen in ihrer Sicherheit. Dies unterstreicht die Notwendigkeit effektiverer Maßnahmen zur Verhinderung zukünftiger Zwischenfälle.

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