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Im Jahr 2024 wurde ein Rückgang der Zugunfälle in Kuba um 14 % gemeldet, obwohl weiterhin fatale Vorfälle wie Unfälle mit Personen auftreten, wobei 17 Todesfälle verzeichnet wurden.
Der kubanische Verkehrsminister, Eduardo Rodríguez Dávila, versicherte an diesem Samstag in seinem Facebook-Konto, dass die Zugunfälle in Kuba im Jahr 2024 zurückgegangen sind, da das Jahr mit 137 Vorfällen im Zusammenhang mit der Sicherheit des Zugbetriebs abgeschlossen wurde, verglichen mit 160 im Jahr 2023.
Die Reduzierung um 14 %, so der Minister, zeigt, dass die Eisenbahn „ein sicheres Transportmittel in Kuba bleibt“, trotz der operativen und logistischen Herausforderungen, mit denen das nationale Eisenbahnsystem konfrontiert ist.
Einer der alarmierendsten Daten ist die Zahl von 20 Überfahrten von Personen im Jahr 2024, die 17 Todesopfer gefordert haben.
Hinzu kommen Unfälle an Bahnübergängen und Anfahren von Vieh, die trotz der vorbeugenden Maßnahmen weiterhin auftreten.
Rodríguez hob auch hervor, dass viele der registrierten Beeinträchtigungen leichte Vorfälle waren, die schnell behoben wurden.
Der Minister erkannte jedoch an, dass die wirtschaftlichen Schäden durch die Unfälle über 6,6 Millionen kubanische Pesos hinausgingen und sowohl die Infrastruktur als auch das rollende Material betroffen waren.
Außerdem betonte er, dass die Ursachen für die Unfälle sowohl auf interne Fehler des Eisenbahnsystems als auch auf externe Faktoren zurückzuführen sind.
„Die Arbeit an der Instandhaltung der Gleise, die Disziplin des Bahnpersonals und die Koordination mit den Gemeinden, um das Eindringen von Tieren auf die Gleise zu verhindern, sind dringende Aufgaben“, erklärte der Beamte, der auch den Unfall im Dezember an der Zentrallinie in Cabaiguán als Beispiel für die Auswirkungen menschlicher Fehler im Verkehrsbetrieb erwähnte.
Der Minister hob hervor, dass die Unfallzahlen im Eisenbahnwesen im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln relativ niedrig bleiben, dank Maßnahmen wie unangekündigten Inspektionen, Schulungen des Personals und Kontrollmaßnahmen.
Inmitten einer der schlimmsten Verkehrskrisen in Kuba hat die Regierung die Wiederinbetriebnahme des Zuges angekündigt, der die Terminal von Luyanó mit dem Messegelände Expocuba verbindet, ein Service, der vor Jahren aufgrund des Verfalls der Infrastruktur und mangelnder Wartung eingestellt wurde.
Der Minister für Verkehr, Eduardo Rodríguez Dávila, informierte auf Facebook, dass spezialisierte Brigaden seit Monaten an der Wiederherstellung der Eisenbahnlinien arbeiten, während in den Werkstätten von Ciénaga technische Anpassungen an den Wagen vorgenommen werden, die auf der Strecke eingesetzt werden.
Häufig gestellte Fragen zur Situation des Schienenverkehrs in Kuba und zur Reduzierung von Unfällen im Jahr 2024
Wie hat sich die Anzahl der Zugunfälle in Kuba im Jahr 2024 verändert?
Die Zugunfälle in Kuba sind im Jahr 2024 um 14 % zurückgegangen, von 160 Vorfällen im Jahr 2023 auf 137 im Jahr 2024. Dennoch bleiben die Kollisionen mit Personen ein Problem, mit 17 registrierten Todesfällen im Laufe des Jahres.
Welche Probleme hat das kubanische Eisenbahnsystem derzeit?
Das kubanische Eisenbahnsystem steht vor ernsten technischen und operationellen Einschränkungen, wie dem Mangel an Ersatzteilen und dem Verfall des Rollmaterials. Darüber hinaus waren im Jahr 2024 nur 63 % der geplanten Wagen in Betrieb, was zu Verzögerungen und Unregelmäßigkeiten im Fahrplan geführt hat.
Welche Maßnahmen werden ergriffen, um die Bahnsicherheit in Kuba zu verbessern?
Um die Bahnsicherheit zu verbessern, hat die kubanische Regierung Überraschungsinspektionen, Schulungen des Personals und Kontrollmaßnahmen eingeführt. Darüber hinaus werden Aufgaben wie die Instandhaltung der Gleise, die Disziplin des Bahnpersonals und die Koordination mit den Gemeinden priorisiert, um den Zutritt von Tieren zu den Bahngleisen zu verhindern.
Wie beeinflussen Zugunfälle die kubanische Wirtschaft?
Die Eisenbahnunfälle haben einen negativen Einfluss auf die kubanische Wirtschaft, da sie erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen, die 2024 über 6,6 Millionen kubanische Pesos hinausgehen. Diese Vorfälle betreffen sowohl die Infrastruktur als auch das Rollmaterial und verschärfen die wirtschaftliche Situation des Landes weiter.
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