Kubanisches Regime bewirbt ein "einzigartiges Verfahren weltweit" zur Behandlung von Parkinson: es kostet bis zu 20.000 Dollar

Das Regime investiert weiterhin Ressourcen und hochqualifiziertes Personal in das lukrative Geschäft des medizinischen Tourismus, während Millionen von Kubanern Schwierigkeiten in der Primärversorgung und in katastrophalen Krankenhausbedingungen gegenüberstehen.


Während die öffentliche Gesundheit in Kuba eine ihrer kritischsten Phasen durchlebt, hat das Regime die Insel erneut als "medizinische Großmacht" präsentiert, indem es einen "einmaligen weltweit" chirurgischen Eingriff zur Behandlung des Parkinson-Syndroms angekündigt hat, mit Kosten von über 20.000 Dollar.

Según Informationen, die von der Comercializadora de Servicios Médicos Cubanos veröffentlicht wurden, wird die Technik, die als selektive dorsolaterale Subtalamotomie bezeichnet wird, als eine “exklusive und revolutionäre” Behandlungsoption für Patienten mit dieser neurodegenerativen Erkrankung angeboten.

Laut der Website des lokalen Kanals Visión Tunera fielte die Promotion am 11. April mit dem Welt-Parkinson-Tag zusammen, einem Tag, der der Sichtbarkeit dieser Krankheit gewidmet ist, die Millionen von Menschen weltweit betrifft.

Eine Behandlung, die wenige…

Das chirurgische Programm, das im Internationalen Zentrum für Neurologische Wiederherstellung (CIREN) durchgeführt wird, gliedert sich in zwei Phasen: Eine Woche medizinische Bewertung, die 7 Tage dauert und 3.616 USD kostet. Sie umfasst klinische, neurologische, neuropsychologische Untersuchungen und elektrophysiologische Studien, unter anderem.

Captura de pantalla/Healthincuba

Die stereotaktische funktionelle Chirurgie erfordert danach einen postoperativen Aufenthalt von 10 bis 15 Nächten. Der Eingriff kostet zwischen 15.000 und 20.000 USD, abhängig von der verwendeten Technik. Zudem muss der obligatorische Begleiter des Patienten täglich 43 USD für Unterkunft und Verpflegung im selben Zimmer zahlen.

Insgesamt kann die vollständige Behandlung über 25.000 Dollar kosten, ein Betrag, der für die kubanischen Bürger völlig unzugänglich ist, deren durchschnittliches monatliches Gehalt nicht einmal 20 USD erreicht.

Die Widersprüchlichkeit: Gesundheitskrise vs. Medizintourismus

Obwohl die kubanischen Behörden versichern, dass die Behandlung in über 200 durchgeführten Operationen eine hohe Wirksamkeit und Verträglichkeit gezeigt hat, steht die Förderung dieser internationalen Dienstleistungen in starkem Kontrast zur schweren Krise des Gesundheitssystems auf der Insel.

In Krankenhäusern und Polikliniken des Landes mangelt es an Medikamenten, Spritzen, Anästhetika und grundlegenden Materialien. Die Notaufnahmen verfügen nicht über minimale Bedingungen, und die Bevölkerung ist gezwungen, von Verbänden bis zu Lebensmitteln alles mitzubringen, um ein Familienmitglied aufnehmen zu können.

Das Regime hingegen setzt weiterhin Ressourcen und hochqualifiziertes Personal für das lukrative Geschäft des Medizintourismus ein, während Millionen von Kubanern mit Zusammenbrüchen in der Primärversorgung und deplorablen Krankenhausbedingungen konfrontiert sind.

Mehr Propaganda als Zugang

La subtalamotomía dorsolateral wird als "einmalig auf der Welt" angeboten und ist Teil der chirurgischen Fortschritte, die Kuba auszeichnen, laut offizieller Aussage. Dennoch sind diese Behandlungen ausschließlich für Ausländer mit hohem Einkommen oder für Eliten, die mit der Macht verbunden sind, reserviert.

In diesem Kontext erreicht die angebliche "medizinische Macht" nicht ihre eigenen Bürger, sondern wird zu einer Schaufensterlösung für das Ausland, während die einfachen Kubaner weiterhin auf eine Konsultation, ein Medikament oder einen Krankenwagen warten, der nie kommt.

Häufig gestellte Fragen zur Parkinsonbehandlung in Kuba und zur Krise im Gesundheitssystem

Was ist die selektive dorsolaterale Subtalamotomie bei Parkinson?

Die selektive dorsolaterale Subtalamotomie ist ein chirurgisches Verfahren, das das kubanische Regime als "einzigartig in der Welt" zur Behandlung des Parkinson-Syndroms bewirbt. Die Behandlung wird im Internationalen Zentrum für Neurologische Wiederherstellung (CIREN) durchgeführt und gliedert sich in eine Woche medizinischer Evaluation und eine stereotaktische funktionale Chirurgie, mit Gesamtkosten, die 25.000 Dollar übersteigen können.

Was sind die Kosten für die Behandlung von Parkinson in Kuba?

Die vollständige Behandlung für Parkinson in Kuba kann über 25.000 Dollar kosten, was eine Woche ärztlicher Untersuchung und die Operation umfasst. Diese Kosten sind für viele Kubaner unerschwinglich, da das durchschnittliche monatliche Gehalt auf der Insel nicht einmal 20 USD erreicht.

Wie steht der Medizintourismus in Kuba im Gegensatz zur Krise des Gesundheitssystems?

Der Medizintourismus in Kuba konzentriert sich darauf, wohlhabende Ausländer anzuziehen, während das öffentliche Gesundheitssystem mit einer schweren Krise konfrontiert ist. Im Land fehlen Medikamente und grundlegende Hilfsmittel, was die medizinische Versorgung der lokalen Bevölkerung ernsthaft beeinträchtigt und eine große Widerspruch in den Prioritäten des kubanischen Regimes aufzeigt.

Welchen Einfluss hat die Krise des Gesundheitssystems auf die kubanische Bevölkerung?

Die Krise des kubanischen Gesundheitssystems hat erhebliche Auswirkungen auf das tägliche Leben der Bürger, die mit einem alarmierenden Mangel an Medikamenten und medizinischen Ressourcen konfrontiert sind. Viele Patienten erhalten nicht die angemessene Behandlung, und die erbärmlichen Bedingungen in den Krankenhäusern sind eine ständige Realität für die Bevölkerung.

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