Die Seele der Rettungsaktionen in El Cotorro, Havanna: So ist Carmen, unermüdliche Aktivistin für die Tiere

Mit unerschöpflicher Energie und ohne staatliche Unterstützung koordiniert Carmen Rettungsaktionen, mobilisiert Hilfe und trägt zum Schutz der Tiere in El Cotorro, Havanna, bei, wodurch sie den Respekt der kubanischen Aktivisten verdient.

Carmen hat sich den Respekt der Tierschützer durch ihr Engagement erarbeitetFoto © Facebook / BAC-Habana

Verwandte Videos:

In einem Land, in dem trotz der seit 2021 bestehenden Verordnung zum Tierschutz der tatsächliche Schutz der Tiere weiterhin nahezu ausschließlich vom bürgerlichen Engagement abhängt, sind es Aktivisten wie Carmen, die sich ernsthaft für die Sicherheit und das Wohlbefinden der schutzbedürftigsten Arten einsetzen.

Angesichts der Untätigkeit des Staates und des Mangels an institutionellen Ressourcen ist es das Engagement, das Tag für Tag den Kampf für die Rechte der Tiere in Kuba aufrechterhält.

Ihre Hingabe wurde von der Organisation Bienestar Animal Cuba (BAC-Habana) anerkannt, die sie als unaufhaltsame Kraft definiert.

Captura Facebook / BAC-Habana

Seit El Cotorro in Havanna ist Carmen zur Seele der Rettungsaktionen geworden. Das war sie schon früher, von überall her, wo das Leben sie hingeführt hat, und sie ist es auch heute noch: eine unermüdliche, zärtliche und hartnäckige Frau, die niemals ruht.

In WhatsApp-Gruppen, Messenger oder sogar auf der Straße ist sie stets über jeden Fall von Vernachlässigung, Dringlichkeit oder Misshandlung informiert. Carmen entdeckt es, teilt es und mobilisiert alles.

Für viele ist es Teil des Alltags des Aktivismus auf der Insel, am frühen Morgen eine Nachricht von ihr zu erhalten, in der nach einem Lösegeld gefragt wird, Hilfe angeboten oder nach einem Hinweis gesucht wird, denn Carmen ist überall und das aus Liebe.

Es ist ein wesentlicher Bestandteil der Tierschutzgruppe im Cotorro und ein Pfeiler der Tierschutzbewegung in Kuba.

Die Gemeinschaft bewundert sie, respektiert sie und liebt sie leidenschaftlich. Denn Carmen verhandelt nicht mit der Ungerechtigkeit, duldet kein Versagen und lässt keinen Fall unbeachtet.

“Du machst uns besser. Ohne dich wäre das nicht dasselbe”, schrieb BAC-Habana in einem Beitrag, der ihrem unermüdlichen Einsatz gewidmet ist.

Auf einer Insel, wo der Staat leere Dekrete vor echten Lösungen bevorzugt, verkörpert Carmen das wahre Gesicht des Engagements: das des Volkes, das sich nicht aufgibt, das handelt, das rettet.

Kürzlich kündigte die BAC den Beginn eines internationalen Projekts an, das darauf abzielt, der Straflosigkeit von Tierquälerei auf der Insel ein Ende zu setzen und deren Folgen über die nationalen Grenzen hinaus zu tragen.

Der Plan sieht die Erstellung von Rechtsakten über bestätigte Fälle von Tierquälerei vor, die an Konsulate, Staatsanwaltschaften und Einwanderungsbehörden der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union und anderer Staaten mit strengen Vorschriften in Bezug auf Tiermisshandlung gesendet werden.

Häufig gestellte Fragen zum Tierwohl in Kuba

Wer ist Carmen und welche Rolle spielt sie im Tierschutzaktivismus in Kuba?

Carmen ist eine unermüdliche Aktivistin für die Rechte der Tiere in El Cotorro, Havanna. Sie ist bekannt für ihr Engagement und ihre Hingabe zum Schutz und zur Rettung von Tieren, oft arbeitend in Koordination mit Gruppen und Bürgern, um Fälle von Vernachlässigung und Missbrauch anzugehen. Ihre Arbeit wurde von der Organisation Bienestar Animal Cuba (BAC-Habana) anerkannt, die sie als unaufhaltsame Kraft im Kampf für das Wohl der Tiere in Kuba betrachtet.

Welche Probleme hat das Gesetz über das Wohlergehen von Tieren in Kuba?

Das Gesetzesdekret zum Tierschutz in Kuba steht aufgrund von Ressourcenmangel und politischem Willen vor Herausforderungen bei der effektiven Umsetzung. Obwohl es seit 2021 existiert, bleibt der tatsächliche Schutz der Tiere unzureichend, mit Tierkliniken, die über keine Medikamente oder notwendige Ausrüstung verfügen, und einem deutlichen Mangel an Sterilisations- und Impfkampagnen für streunende Tiere. Aktivisten haben das Gesetz kritisiert, da es als ineffektiv gilt und nicht ausreichend Sanktionen für Fälle von Tierquälerei bietet.

Wie wirkt sich die Wirtschaftskrise auf das Wohlergehen der Tiere in Kuba aus?

Die Wirtschaftskrise in Kuba hat die Situation des Tierwohls erheblich verschärft. Mit begrenzten Ressourcen stellen viele Menschen ihre Grundbedürfnisse in den Vordergrund und lassen Haustiere verlassen. Die Tierheime kämpfen mit Nahrungsmittel- und Ressourcenmangel, was die angemessene Betreuung der Tiere erschwert. Diese Prekarität hat zu extremen Situationen geführt, wie der Vernachlässigung und dem Schlachten von Tieren für den menschlichen Verzehr, was auf einen Mangel an angemessener und effektiver Schutzmaßnahmen hinweist.

Welche Maßnahmen ergreifen die Aktivisten, um das Wohlbefinden der Tiere in Kuba zu verbessern?

Die Aktivisten führen internationale und lokale Initiativen durch, um das Wohlbefinden der Tiere in Kuba zu verbessern. Die Asociación Bienestar Animal Cuba (BAC) hat ein internationales Projekt ins Leben gerufen, das darauf abzielt, die Folgen von Tiermissbrauch über die nationalen Grenzen hinaus sichtbar zu machen. Darüber hinaus arbeiten lokale Aktivisten wie Carmen unermüdlich in ihren Gemeinden, um Tiere zu retten und zu schützen, das Bewusstsein der Bevölkerung zu schärfen und die Behörden zu drängen, die bestehenden Gesetze effektiver durchzusetzen.

Archiviert unter:

CiberCuba-Redaktionsteam

Ein Team von Journalisten, das sich verpflichtet fühlt, über kubanische aktuelle Themen und globale Interessen zu berichten. Bei CiberCuba arbeiten wir daran, wahrheitsgemäße Nachrichten und kritische Analysen zu liefern.