La Empresa de Cigarros Lázaro Peña aus Holguín gab bekannt, dass aufgrund von Rohstoffmangel die Cigarros Criollos vorübergehend in Schachteln der Marke Aromas verpackt werden.
Die Maßnahme, die in diesem Monat in Kraft treten wird, wird sich direkt auf das Image des Produkts auswirken , das Teil des normierten Warenkorbs ist, der in den Geschäften verteilt wird und in vielen Läden nicht vorhanden war.
Maikel Leyva Ricardo, Spezialist für Unternehmenskommunikation des Unternehmens, erklärte, dass obwohl der Inhalt die Criollo-Zigarette sein wird, sich die äußere Präsentation aufgrund von Einschränkungen bei der Lieferung spezifischer Materialien für die ursprüngliche Verpackung ändern wird. „Wir entkommen der wirtschaftlichen Realität, die das Land heute erlebt, nicht“, betonte er und hob hervor, dass "schwierige" Entscheidungen getroffen wurden, um Auswirkungen auf den Verbraucher zu vermeiden.
Die Marke Aromas, ursprünglich für eine blonde Zigarre vorgesehen, die derzeit nicht produziert wird, wird als Notlösung wiederverwendet.

Die Firma versichert, dass diese Änderung ausschließlich die Verpackung betrifft und die Qualität sowie die physikalischen oder organoleptischen Eigenschaften des Produkts nicht beeinträchtigt.
Mariela Cables Ferras, technische und Entwicklungsdirektorin, stellte fest, dass „die Kundenzufriedenheit immer oberste Priorität hatte“, weshalb eine Kommunikationsstrategie umgesetzt wurde, um die Situation zu klären und Verwirrungen an den Verkaufsstellen zu vermeiden. Darüber hinaus wurde sichergestellt, dass die Zigaretten den Geschmack und die Eigenschaftenbewahren.
Por seinerseits entschuldigte sich Alexis Heredia, Spezialist für Personalmanagement, bei den Verbrauchern und betonte, dass trotz des neuen Erscheinungsbildes das Hauptziel darin besteht, "die Versorgung" der Criollo-Zigarren zu garantieren.
Das Unternehmen informierte, dass dies eine vorübergehende Maßnahme ist und dass die Produktion bis September mit dem ursprünglichen Etikett dank einer neuen Importlieferung von Rohstoffen wieder normalisiert werden soll.
Die Krise der Zigarette
Die Maßnahme hebt sich inmitten eines komplexen Umfelds für Raucher in Kuba hervor.
Die Firma Cigarros Lázaro Peña feierte Anfang 2025 die Erfüllung ihres Produktionsplans, jedoch in Provinzen wie Havanna, Matanzas und Villa Clara kann eine Schachtel Criollo-Zigarren bis zu 500 Pesos kosten, während der Verkauf pro Stück zwischen 30 und 50 Pesos schwankt.
Die Schwierigkeiten in der Produktion sind auf ständige Stromausfälle und den Mangel an Ersatzteilen für veraltete Maschinen zurückzuführen. Tabacuba hat versprochen, die Nachfrage zu garantieren, jedoch widerspricht die Realität in den Staatsgeschäften diesen Behauptungen, da das Angebot immer begrenzter wird.
Im April 2024 gab die kubanische Regierung eine Erhöhung der offiziellen Preise für Zigaretten bekannt. Laut der Resolution 63 des Ministeriums für Finanzen und Preise kosten die Packungen Criollos, Titanes und Popular jetzt 30 Pesos, während der “Popular Auténtico” auf 60 Pesos gestiegen ist.
Diese Preiserhöhung wurde als Maßnahme zur Deckung der Produktionskosten gerechtfertigt, hat jedoch den Anstieg des Schwarzmarktes nicht verhindert und auch keine stabile Produktion garantiert. Die hohe Nachfrage hat den illegalen Handel mit Zigaretten gefördert.
Häufig gestellte Fragen zur Knappheit von Criollo-Zigarren in Kuba
Warum werden die Criollo-Zigarren in Schachteln einer anderen Marke verpackt?
Die Criollo-Zigaretten werden aufgrund von Rohstoffmangel in Packungen der Marke Aromas verpackt. Diese Änderung ist vorübergehend, und es wird erwartet, dass die Produktion mit der Originalmarke im September wieder normalisiert wird.
Wie beeinflusst die Zigarettensknappheit die Raucher in Kuba?
Die Knappheit an Zigaretten hat dazu geführt, dass die Preise auf dem informellen Markt exorbitante Höhen erreichen, wobei in einigen Provinzen bis zu 500 Pesos für eine Schachtel Criollo-Zigaretten verlangt werden. Dies macht die Zigarette für viele Raucher im Land zu einem Luxusgut.
Was hat die Krise in der Zigarettenproduktion in Kuba verursacht?
Die Krise in der Zigarettenproduktion in Kuba ist auf ständige Stromausfälle und den Mangel an Ersatzteilen für veraltete Maschinen zurückzuführen. Diese Schwierigkeiten haben die Verteilung und das Angebot von Zigaretten im Land beeinträchtigt.
Was ist die Haltung der kubanischen Regierung zum Anstieg der Zigarettenpreise?
Der kubanische Staat rechtfertigte die Preiserhöhung für Zigaretten als eine Maßnahme zur Deckung der Produktionskosten und zur Unterstützung sozialer Ausgaben. Dennoch hat dies die Spekulation und den Preisanstieg auf dem Schwarzmarkt nicht gestoppt.
Wann wird erwartet, dass die Produktion von Criollo-Zigarren mit ihrer Originalverpackung wieder normalisiert wird?
Die Firma der Zigarren Lázaro Peña hat angegeben, dass sie erwarten, die Produktion mit dem ursprünglichen Markenzeichen im September zu normalisieren, nach einer neuen Lieferung von Rohstoffen.
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