
Verwandte Videos:
Ein Pferdewagen war an dem massiven Unfall beteiligt, der diesen Montag im Landkreis Ranchuelo, Villa Clara, stattfand, bei dem zwei Busse kollidierten und 49 Personen verletzt wurden, darunter neun Minderjährige.
Laut Aussagen von Oberstleutnant Heriberto López, dem Chef der Provinzverkehrseinheit, ereignete sich der Vorfall auf der Straße nach Esperanza, nur zwei Kilometer vom gleichnamigen Gemeinderat entfernt, und war an einem Yutong-Bus (Nummer 121284), einem Diana-Bus (Nummer 027011) und einem von einem Tier gezogenen Wagen beteiligt, der sich auf der Straße befand.
Laut den ersten Ermittlungen befand sich der Yutong-Bus auf dem Weg, um Arbeiter von Farmacuba in Esperanza abzuholen, als er mit der Diana kollidierte, die zur Basis von Ranchuelo gehörte und die Route San Juan–Santa Clara bediente.
Die Anwesenheit des Wagens auf der Fahrbahn könnte die Dynamik des Unfalls beeinflusst haben, obwohl die genauen Ursachen noch von Experten des Innenministeriums (MININT) untersucht werden.
Bis jetzt wurden keine Todesfälle gemeldet, obwohl zwei Erwachsene sich in kritischem Zustand befinden. Vierzig Erwachsene werden im Provinzkrankenhaus "Arnaldo Milián Castro" behandelt, und neun Minderjährige erhalten Versorgung im pädiatrischen Krankenhaus "José Luis Miranda".
Im Bereich des Unfalls sind die Hauptbehörden der Provinz mobilisiert, darunter Susely Morfa González, die erste Sekretärin der Kommunistischen Partei in Villa Clara, und Milaxy Yanet Sánchez Armas, die Gouverneurin des Gebiets. Auch Kräfte des Integrierten Systems für Medizinische Notfälle, Feuerwehrleute und Verkehrspolizisten sind im Einsatz.
Die Behörden arbeiten weiterhin daran, die Ereignisse aufzuklären und Verantwortlichkeiten zu bewerten.
Die Carretas, eine ständige Bedrohung auf den kubanischen Straßen
Die Morgendämmerung des Montags, den 22. September 2025, markierte ein neues tragisches Kapitel auf den kubanischen Straßen, als ein Pferdewagen in einen massiven Unfall zwischen zwei Bussen im Municipio Ranchuelo, Villa Clara, verwickelt war.
Der Unfall, der auf der Straße nach Esperanza geschah, hinterließ 49 Verletzte, darunter neun Minderjährige. Vier Personen — darunter ein Jugendlicher — wurden in kritischem oder schwerem Zustand gemeldet.
Obwohl die Ermittlungen noch im Gange sind, haben die Behörden bestätigt, dass der Wagen zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes auf der Straße war, was die nationale Besorgnis über die Gefahren, die von diesen Tieren gezogenen Fahrzeugen ausgehen, insbesondere wenn sie ohne Lichtsignale oder nachts fahren, neu entfacht hat.
Nur fünf Monate zuvor, am 18. April 2025, erlitt ein junger Motorradfahrer schwere Verletzungen, als er mit einem Wagen zusammenstieß in der Gemeinde La Pedrona, in Mayarí, Holguín. Der Aufprall war so heftig, dass das Pferd, das das Fahrzeug zog, sofort starb.
Der Motorradfahrer, identifiziert als Ernesto, musste aufgrund der Schwere seiner Verletzungen ins Provinzkrankenhaus eingeliefert werden. Der Vorfall sorgte in den sozialen Medien für Aufregung und brachte das Fehlen klarer Regelungen für diese Art des Transports zur Sprache.
Ein Jahr zuvor, am 23. Februar 2024, in der guantanamerischen Gemeinde Macambo, verlor ein 16-jähriger Jugendlicher sein Leben, nachdem er von einem Wagen erfasst wurde, während er in einem Karren fuhr. Zeugen berichteten, dass das beteiligte Auto zu schnell und unter dem Einfluss von Alkohol fuhr.
Dennoch entfachte die Tragödie auch eine Gemeinschaftsdiskussion über die Verantwortung des Karrengefährten und die Sicherheit des Fahrzeugs, das ohne Licht auf einer dunklen Straße fuhr.
Die Kette der Unfälle endet dort nicht. Am 24. Oktober 2023 wurden in Cienfuegos drei Mitglieder einer Familie verletzt, als ihr Wagen von einem Bus der ETEP auf einer Brücke über den Fluss Damují erfasst wurde.
Die Frau, die im Zugtierfahrzeug unterwegs war, musste operiert werden, während das Pferd schwer verletzt am Boden lag.
Diese Ereignisse, die an verschiedenen Orten im Land stattfanden, offenbaren ein gemeinsames Muster: das gefährliche Zusammenleben von motorisierten Fahrzeugen und tierischem Transport auf Wegen ohne angemessene Beschilderung oder Bedingungen für beide Systeme.
Während die Behörden ermitteln, zahlen die ländlichen Gemeinden weiterhin den Preis für eine veraltete Infrastruktur und unzureichende Regulierung.
Archiviert unter: