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Der Generalkonsul der spanischen Staatsbürger im Ausland (CGCEE) hat eine ernsthafte Warnung vor dem administrativen Zusammenbruch ausgesprochen, mit dem die spanischen Konsulate aufgrund der Flut von Anträgen auf Staatsbürgerschaft nach dem sogenannten „Gesetz der Enkel“ konfrontiert sind.
Según indicó a La Nueva España ihre Präsidentin, Violeta Alonso, „bei dem aktuellen Tempo der Bearbeitung von Anträgen können wir alle Anträge bis 2050 abwickeln“.
Die Prognose, die einem Rückstand von zwei Jahrzehnten entspricht, hebt den enormen Stau hervor, der entstanden ist, seit die Gesetz über die demokratische Erinnerung im Oktober 2022 in Kraft trat und die Möglichkeit eröffnete, die Staatsbürgerschaft für die Kinder und Enkel von spanischen Emigranten zu beantragen.
Die Norm ist am 22. Oktober nach zwei Jahren Gültigkeit und einer zusätzlichen Verlängerung abgelaufen, mit über 1,5 Millionen angesammelten Anträgen.
Argentinien, Kuba und Mexiko konzentrieren den Großteil der Anträge, und das Konsulat in Buenos Aires hat sich zum Epizentrum des Prozesses entwickelt. Tatsächlich könnte Buenos Aires, wenn alle Anträge abgeschlossen sind, die drittgrößte Stadt mit den meisten Spaniern der Welt werden, nach Madrid und Barcelona.
Angesichts dieser Situation hat der Rat die spanische Regierung aufgefordert, die konsularischen Ressourcen zu verstärken und das Bürgerliche Gesetzbuch zu reformieren, damit die Nachkommen von Emigranten die Staatsbürgerschaft ohne Fristen oder Generationsgrenzen beantragen können.
Der Vorschlag zielt darauf ab, den Zugang zur Staatsbürgerschaft in ein dauerhaftes Recht umzuwandeln und die Spannungen und Ungleichheiten zu vermeiden, die durch vorübergehende Gesetze entstehen.
Das dem Congreso und dem Senat übermittelte Dokument schlägt zudem vor, Diskriminierungen nach Verwandtschaftsgrad zu beseitigen, da die derzeitige Gesetzgebung es den Nachkommen spanischer Männer ermöglicht, die Staatsbürgerschaft einfacher zu erlangen als den Nachkommen von Frauen, die sie vor 1978 durch Heirat mit Ausländern verloren haben.
Das spanische Justizministerium erkennt die Herausforderung an und hat die Antragsteller um „Geduld“ gebeten, während strukturelle Reformen evaluiert werden. Doch die Vertreter der spanischen Diaspora bestehen darauf: Ohne zusätzliches Personal und ein endgültiges Gesetz könnte sich der Stau bis in zwanzig Jahre hinziehen.
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