Die Mutter von Artemisa bittet um Hilfe, um den Mann zu identifizieren, der den Sonnenschirm ihres Sohnes in einer Mipyme mitgenommen hat

Der Diebstahl eines Sonnenschirms in Artemisa, von einer Mutter in den sozialen Medien gemeldet, eröffnet die Debatte über den Verlust von Werten und die Verschlechterung des alltäglichen Zusammenlebens in Kuba.

Die Kamera fängt den Moment ein, in dem ein Mann den Sonnenschirm des Kindes nimmt.Foto © Collage Facebook / Revolico Bahía Honda / Yamile Rubio

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Eine Mutter aus Bahía Honda, Artemisa, bat die Bürger um Unterstützung, um einen Mann zu identifizieren, der den Sonnenschirm ihres Sohnes in einem privaten Geschäft mitgenommen hat, was in den sozialen Medien Empörung ausgelöst hat.

Die Anzeige wurde von Yamile Rubio in der Gruppe Facebook Revolico Bahía Honda veröffentlicht, wo sie berichtete, dass ihr Ehemann mit ihrem Kind in eine Mipyme der Gemeinde ging und den Regenschirm in einer Ecke abstellte, um den Boden nicht nass zu machen.

Captura Facebook / Revolico Bahía Honda / Yamile Rubio

Beim Verlassen entdeckte sie, dass jemand sie mitgenommen hatte, ein Moment, der von den Überwachungskameras des Lokals aufgezeichnet wurde.

„Bitte, ich brauche Ihre Hilfe, um den Herrn mit dem blauen Umhang und der gelben Mütze zu identifizieren“, schrieb Rubio, der klarstellte, dass er die Anzeige nicht wegen des Wertes des Gegenstands, sondern wegen der Geste erstattete.

„Es machte ihm nichts aus, dass mein Junge nass weggehen musste“, fügte sie hinzu.

Die geteilten Bilder zeigen den Verantwortlichen, wie er den Sonnenschirm nimmt und den Ort verlässt.

Die Veröffentlichung führte zu zahlreichen Kommentaren von Nutzern, die den Vorfall bedauerten und Unterstützung anboten, um ihn zu identifizieren, während sie gleichzeitig die Unsicherheit, unter der die Bevölkerung von Bahía Honda leidet, sowie die Gleichgültigkeit des Diebes anprangerten, da es sich um ein Kind handelt.

Im Zuge des zunehmenden Verfalls des sozialen Zusammenlebens in Kuba haben die Bürgerbeschwerden über kleinere Diebstähle in den sozialen Medien an Bedeutung gewonnen.

Eine Mutter aus Baracoa äußerte öffentlich ihre Empörung über den Diebstahl eines Kinder-Rucksacks in einem gemeinsamen Transport, angeblich begangen von einer Frau, die neben ihr reiste.

Der entwendete Gegenstand enthielt persönliche Sachen und Schulsachen ihres Sohnes, was eine starke emotionale Reaktion der Mutter auslöste.

Diese Art von Vorfällen sind nicht isoliert. Bereits im vergangenen Jahr hat eine andere kubanische Mutter einen verzweifelten Aufruf in sozialen Netzwerken gestartet, um das Auto ihrer Zwillingskinder zurückzubekommen, das tagsüber in einer zentralen Straße von Havanna gestohlen wurde.

Die Anzeige erzeugte breite Solidarität unter den Internetnutzern, spiegelte jedoch auch die mangelnde institutionelle Reaktion auf als "geringfügig" angesehene Verbrechen wider, die jedoch tiefgreifende Auswirkungen auf vulnerable Familien haben.

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