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Enmitten der größten militärischen Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Venezuela seit zwei Jahrzehnten offenbarte ein Austausch in sozialen Netzwerken zwischen dem Außenminister Marco Rubio und dem kubanischen Außenminister Bruno Rodríguez den politischen Konflikt, der die Eskalation in der Karibik begleitet.
Todo comenzó cuando Rodríguez diesen Dienstag die US-Regierung beschuldigte, “zu lügen” und zu versuchen, “eine militärische Aggression gegen Venezuela zu normalisieren und zu legitimieren”, in Bezug auf den Einsatz des Flugzeugträgers USS Gerald R. Ford, dem fortschrittlichsten und tödlichsten Schiff der US-Marine, das gerade in karibische Gewässer eingetreten ist als Teil der Operation “Lanza del Sur”.
Der kubanische Außenminister, einer der stärksten internationalen Verteidiger von Nicolás Maduro, hat das, was er ein „unehrliches Vorgehen“ Washingtons nannte, angeprangert, um den venezolanischen Präsidenten mit Drogenhandel und Terrorismus zu verbinden.
In seiner Botschaft machte er auch die „Politiker aus Florida“ verantwortlich für die Förderung von Angriffen auf Venezuela, in einer direkten Anspielung, die keinen Raum für Zweifel ließ.
Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten.
Rubio: ein Clown als politische Replik
Der US-amerikanische Außenminister Marco Rubio reagierte von seinem persönlichen Account aus mit einem GIF eines Clowns mit roter Perücke, als offene Verspottung der Botschaft von Rodríguez. Er fügte keine Worte hinzu und machte keine Erklärungen. Er ließ nur das Bild stehen, das für viele Nutzer mehr sagte als jede diplomatische Erklärung.
Die Einführung der USS Gerald R. Ford, begleitet von acht Kriegsschiffen, einem Atom-Uboot und F-35-Kampfflugzeugen, hat das Machtgefüge in der Region abrupt verändert. Das Weiße Haus betont, dass es darauf abzielt, „die Routen des Drogenhandels“ zu unterbrechen, die mit dem Kartell der Sonnen verbunden sind, welches das Außenministerium ab dem 24. November als terroristische Organisation einstufen wird.
Aber in Caracas sehen sie etwas anderes: die Vorstufe einer Intervention. Und in Havanna, dem historischen Verbündeten von Maduro, wird die Erzählung eines „Imperiums“ lanciert, das Vorwände erfindet, um einen Krieg zu rechtfertigen.
Enmitten dieser Spannung überraschte Trump, als er andeutete, dass es „Gespräche“ mit Maduro geben könnte, eine vage Botschaft, die Verwirrung in ein bereits explosivenszenario brachte.
Für viele Venezuelaerinnen und Venezuelaer im In- und Ausland sowie für Tausende Kubaner, die auf die Zukunft eines wichtigen Verbündeten achten, stellt sich die Frage, ob der Konflikt eskalieren wird oder ob der Diplomatie eine letzte Chance eingeräumt wird.
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