Das MINFAR warnt, dass „der Preis sehr hoch sein wird“ für jeden Aggressor, der versucht, Kuba zu überfallen



Das MINFAR intensiviert seine kriegerische Rhetorik inmitten von Spannungen mit den USA und fördert einen „Krieg des gesamten Volkes“ sowie ein „Jahr der Vorbereitung auf die Verteidigung“ angesichts möglicher Aggressionen.

Comando Avispas NegrasFoto © Facebook/Ejército Central

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Inmitten der zunehmenden Tensionen mit den Vereinigten Staaten und nach den Veränderungen in Venezuela nach der Festnahme von Nicolás Maduro hat die Diktatur in Havanna ihre kriegerische Rhetorik verstärkt und bestärkt, dass das kubanische Volk bereit wäre, das Regime in jedem Konfrontationsszenario zu verteidigen.

Der Minister für die Revolutionären Streitkräfte (MINFAR) versicherte in sozialen Netzwerken, dass „der Preis, den jeder Aggressor zahlen würde, der versucht, sich dieses Landes zu bemächtigen, sehr hoch sein wird“, und betonte, dass Kuba über Jahre hinweg „in eine Falle für jeden Eindringling und zu jeder Zeit verwandelt wurde“.

Facebook-Veröffentlichung/Minfar Cuna

Die Botschaft stellt die Bevölkerung erneut ins Zentrum eines möglichen Krieges, unter dem Konzept der sogenannten „Krieg des ganzen Volkes“, einer historischen Doktrin des Castroismus, die die menschlichen Kosten des Konflikts auf die Bürger überträgt.

Obwohl das MINFAR versucht, seine Botschaft zu nuancieren, indem es betont, dass es sich nicht um einen „Kult der Gewalt“ handelt, erkennt der Text selbst an, dass im Falle einer Aggression der bewaffnete Kampf „die vom Feind auferlegte Form“ und der einzige machbare Mechanismus wäre, um die angeblichen Rechte des Volkes geltend zu machen.

In der Praxis warnen Regimekritiker, dass diese Rhetorik das massive Opfer der Bevölkerung zur Verteidigung der politischen Macht normalisiert, während der Staat es vermeidet, Verantwortung für die tatsächlichen Konsequenzen einer Konfrontation zu übernehmen.

In einem zweiten Beitrag kündigte das Ministerium den Beginn des sogenannten “Jahres der Vorbereitung auf die Verteidigung” im ganzen Land ab dem 12. Januar an. In dieser Nachricht wird die Idee einer vollständigen Militarisierung verstärkt, indem behauptet wird, dass “in jedem Soldaten ein potenzieller Oberbefehlshaber steckt” und dass unter bestimmten Umständen “jeder Mann sein eigener Oberbefehlshaber werden kann”.

Für Analysten und oppositionelle Sektoren bestätigen diese Erklärungen, dass das Regime erneut auf ideologische und militärische Mobilisierung als Mittel zur internen Kontrolle setzt, genau zu dem Zeitpunkt, als Kuba eine der schwersten wirtschaftlichen, sozialen und demografischen Krisen seiner jüngeren Geschichte durchläuft.

Während Millionen von Kubanern kämpfen, um zwischen Stromausfällen, Knappheit und erzwungener Migration zu überleben, stellt die offizielle Rhetorik erneut die Epik des Krieges über echte Lösungen für die Probleme des Landes.

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