
Verwandte Videos:
Die Stromausfälle betreffen die kubanische Bevölkerung weiterhin schwer, mit Stromausfällen, die sich praktisch über den ganzen Tag erstrecken, und einem Defizit, das erneut kritische Werte erreicht.
De acuerdo mit dem neuesten der Unión Eléctrica wird für die Spitzenzeiten an diesem Dienstag eine Beeinträchtigung von bis zu 1.720 Megawatt (MW) prognostiziert, was auf den tiefen Verschleiß des Nationalen Elektrizitätssystems (SEN) hinweist.
Según dem offiziellen Bericht wird für die nächtliche Spitzenlast eine Verfügbarkeit von 1.560 MW bei einer maximalen Nachfrage von 3.250 MW geschätzt, was ein Defizit von 1.690 MW zur Folge hat. Sollten die prognostizierten Bedingungen beibehalten werden, wird die Beeinträchtigung ähnliche Zahlen erreichen und die Stromausfälle in großen Teilen des Landes verlängern.
Die Situation des SEN in den letzten 24 Stunden bestätigt die Schwere der Lage. Der Stromdienst war den ganzen Tag über beeinträchtigt und konnte sich nur kurzzeitig um 3:40 Uhr morgens wiederherstellen, bevor er nur 35 Minuten später erneut unterbrochen wurde. Die höchste Beeinträchtigung des Vortages betrug 1.786 MW, erfasst um 18:40 Uhr.
Zu den wichtigsten Vorfällen gehören zahlreiche Störungen in entscheidenden thermischen Kraftwerken, wie den Einheiten 5 in Mariel, 6 in Nuevitas, 2 in Felton und 3 der CTE Antonio Maceo. Hinzu kommen Einheiten, die aufgrund von Wartungsarbeiten außer Betrieb sind, sowie 576 MW, die in der thermischen Erzeugung nicht verfügbar sind.
Das Defizit verschärft sich noch weiter durch den Mangel an Treibstoff. Laut der Unión Eléctrica sind 96 dezentralisierte Kraftwerke mit einer Kapazität von 883 MW aus diesem Grund außer Betrieb, zusätzlich sind 165 MW aufgrund von fehlendem Schmiermittel nicht verfügbar, was insgesamt 1.048 MW ergibt, die allein durch Versorgungsprobleme betroffen sind.
Obwohl die Photovoltaik-Solarkraftwerke am Tag 2.334 MWh lieferten, mit einem Spitzenwert von 474 MW während der Zeiten mit der höchsten Strahlung, bleibt ihr Beitrag unzureichend, um den Zusammenbruch der traditionellen thermischen Stromerzeugung auszugleichen.
Während das elektrische Defizit auf alarmierendem Niveau bleibt, sehen sich Millionen von Kubanern mit langen Stromausfällen konfrontiert, die sich negativ auf Ruhe, Ernährung und den Alltag auswirken, und das in einem Kontext einer wirtschaftlichen und energetischen Krise, die kurzfristig keine Anzeichen einer Verbesserung zeigt.
Archiviert unter: