Regime mobilisiert Militärs, Arbeiter und Studenten, um gefallene Kämpfer in Venezuela zu verabschieden



Das kubanische Regime organisiert Staatsbegräbnisse für 32 in Venezuela gefallene Militärs und bezeichnet sie als "gefallene Kämpfer". Die Veranstaltungen umfassen Trauerzüge und militärische Zeremonien, wobei eine auffällige staatliche Präsenz zu verzeichnen ist.

Teil der Prozession der Särge mit den verstorbenen Militärs in Venezuela.Foto © Prensa Latina

Nach Jahren des offiziellen Schweigens hat das kubanische Regime begonnen, die Überreste der 32 in Venezuela gefallenen Militärs in Havanna zu empfangen, die nun als „gefallene Kämpfer“ präsentiert werden, in einer Reihe von sorgfältig vom Staat organisierten Hommagen, die an verschiedenen Orten im Land wiederholt werden.

Die von der offiziellen Presse und staatlichen Institutionen veröffentlichten Szenen zeigen eine Atmosphäre von Feierlichkeit und Kontrolle, deren zentraler Punkt die fünfjährige Trauerkarawane, eskortiert von motorisierten Truppen ist, Särge, die mit der kubanischen Flagge bedeckt sind und die Hauptstraßen der kubanischen Hauptstadt durchfahren, Ehrenwachen und Zeremonien in militärischen Einrichtungen, während der offizielle Bericht von Heldentum, Opferbereitschaft und Verteidigung der Souveränität spricht.

In den Bildern ist die Präsenz von Familienangehörigen nahezu unsichtbar. An ihrer Stelle dominieren uniformierte Militärs, Kadetten, Beamte, Mitarbeiter von Ministerien und staatlichen Unternehmen, Flughafenangestellte und Gruppen von zivilen Personen, die institutionell mobilisiert wurden, viele mit Fahnen in der Hand und entlang des Weges aufgestellt. Sie scheinen keine spontanen Menschenmengen zu sein, sondern organisierte Kontingente, die ein politisches Ereignis mehr als eine intime Trauer begleiten.

Der zentrale Akt fand auf der Piste des internationalen Flughafens José Martí statt, von wo der Transport zum Sitz des Ministeriums für die Revolutionären Streitkräfte (MINFAR) erfolgte, wo die Särge unter Porträts und Blumenopfern aufgestellt und von Ehrenwachen bewacht wurden.

Alles erfolgt unter einer epischen Erzählung, die an der Idee der „Gefallenen im Kampf“ festhält, ohne zu erklären, warum das Regime über Jahre hinweg die Präsenz kubanischer Militärs in Venezuela leugnete und öffentlich nicht über diese Toten informierte.

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