Der russische Präsident, Wladimir Putin, stellte sich erneut hinter die kubanische Regierung in einer Zeit hoher internationaler Spannungen und wachsender Unsicherheit für die Insel.
Vom Kreml aus versicherte der Staatschef, dass Moskau Kuba in seinem Bestreben, seine Souveränität und Unabhängigkeit zu verteidigen, solidarisch zur Seite steht. Diese Botschaft kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die offiziellen Reden aus Havanna und Washington ein hohes Maß an Konfrontation erreicht haben.
Während der Zeremonie zur Übergabe der Beglaubigungsschreiben neuer Botschafter erklärte Putin, dass Russland seinen "kubanischen Freunden" Hilfe geleistet hat und weiterhin leisten wird, und betonte, dass die Beziehungen zwischen den beiden Ländern "wirklich stark und freundlich" sind, wie aus Erklärungen hervorgeht, die von der Agentur EFE festgehalten wurden.
Bei der Ansprache des neuen kubanischen Botschafters in Moskau, Enrique Orta González, betonte der Chef des Kremls, dass die ruso-kubanische Allianz im Laufe der Zeit ihren Wert bewiesen hat und auf der „aufrichtigen gegenseitigen Sympathie“ zwischen beiden Völkern beruht.
Die Unterstützung beschränkt sich nicht nur auf die politische Ebene. Putin wies darauf hin, dass beide Regierungen gemeinsame Projekte in Schlüsselbereichen wie Energie, Metallurgie, Verkehrsinfrastruktur und Medizin umsetzen, zusätzlich zu einer Erweiterung des kulturellen und humanitären Austauschs. Diese Botschaft präsentiert das kubanische Regime oft als Rettungsanker inmitten der tiefen Wirtschaftskrise, die die Bevölkerung belastet.
In derselben Linie äußerte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, die „Besorgnis“ Moskaus über die steigenden Spannungen und die kriegerische Rhetorik gegenüber Kuba. Die Diplomatin wies das zurück, was sie als Erpressung und Drohungen gegen die Insel bezeichnete, und hielt dies für inakzeptabel, laut EFE.
Der Nachricht wurde durch den Kanal Russia Today RT verstärkt, der auch Putin zitiert, der betont, dass Russland "immer Unterstützung geleistet hat und weiterhin leistet" für Kuba, und erinnert an die lange Geschichte der Zusammenarbeit zwischen Moskau und Havanna.
Laut dieser Quelle betonte der russische Präsident erneut die wirtschaftliche Zusammenarbeit und die Projekte, die er für die kubanische Wirtschaft als entscheidend erachtet.
Diese Aussagen erfolgen in einem Kontext, der von der Verschärfung der Rhetorik der Verwaltung von Donald Trump gegenüber Kuba geprägt ist, nach der Operation in Venezuela, die mit der Festnahme von Nicolás Maduro endete.
Inmitten dieses Szenarios hat der kubanische Führer Miguel Díaz-Canel erneut betont, dass es keine politischen Gespräche mit Washington gibt, und auf die Drohungen geantwortet, indem er versicherte, dass Kuba bereit sei, sich „bis zum letzten Blutstropfen“ zu verteidigen.
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