Die USA haben erneut einen Öltanker in der Karibik aufgegriffen und eine Meldung über das Öl herausgegeben, das aus Venezuela kommt



Abfangen von Tankern.Foto © Captura de Video/Facebook/U.S. Southern Command (SOUTHCOM)

Die Vereinigten Staaten haben an diesem Dienstag ein weiteres Öltanker im Karibik abgefangen, im Rahmen ihrer Offensive gegen die unter Sanktionen stehenden Exporte von venezolanischem Rohöl.

Die Operation richtete sich gegen das Motorschiff Sagitta und wurde „ohne Zwischenfälle“ von US-Streitkräften in Unterstützung des Ministeriums für Innere Sicherheit durchgeführt, berichtete das Südkommando.

Der Zugriff erfolgte im Rahmen der Operation Lanza del Sur, einer Kampagne, die das Verteidigungsministerium, die Küstenwache, das Ministerium für Innere Sicherheit und das Justizministerium einbezieht.

In einer auf der sozialen Plattform X veröffentlichten Nachricht zusammen mit einem Video des Einsatzes betonte das Southern Command, dass die Vereinigten Staaten entschlossen bleiben, jede Aktivität zu stoppen, die die Sanktionen in der westlichen Hemisphäre verletzt.

„Die Festnahme eines weiteren Tankers, der entgegen der von Präsident Donald Trump angeordneten Quarantäne operiert, zeigt unsere Entschlossenheit, sicherzustellen, dass das einzige Öl, das aus Venezuela exportiert wird, das ist, das ordnungsgemäß koordiniert und legal ist“, heißt es in der offiziellen Mitteilung.

Laut den amerikanischen Behörden fand die Aktion am Morgen statt und war Teil eines gemeinsamen Einsatzes von Eliteeinheiten in der Karibik, der darauf abzielte, die regionale Sicherheit und die Kontrolle über die Seewege zu verstärken.

Das Southern Command betonte, dass die Sicherheit des amerikanischen Volkes „von größter Bedeutung“ sei und dass diese Operationen das Engagement Washingtons für die Stabilität in der Region widerspiegeln.

Die Beschlagnahme der Sagitta reiht sich in eine Reihe von ähnlichen Einsätzen ein, die in den letzten Wochen gegen Schiffe durchgeführt wurden, die mit der sogenannten „Geisterflotte“ Venezuelas in Verbindung stehen.

Seit Anfang Januar haben US-Truppen mehrere Tanker beschlagnahmt, die venezolanisches Öl transportierten, angeblich in Verstoß gegen die Sanktionen, darunter die Olina und die Verónica.

Diese Maßnahmen sind Teil der Verschärfung der US-Politik gegenüber dem venezolanischen Öl nach der Festnahme des Regierungschefs Nicolás Maduro am 3. Januar und der anschließenden Kontrolle über die Energieexporte des südamerikanischen Landes.

Bis jetzt wurden keine Einzelheiten über das endgültige Ziel des Schiffes Sagitta oder über mögliche weitere Maßnahmen gegen andere Schiffe, die in der Region operieren, angeboten. Washington hat jedoch bekräftigt, dass es die Überwachung aller Versuche, die Sanktionen in der Karibik zu umgehen, aufrechterhalten wird.

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