Mehr als 40 Stunden ohne Strom in Colón, Matanzas: extreme Stromausfälle verschärfen das soziale Unbehagen



Apagón in Kuba (Nicht reale Illustration, erstellt mit KI)Foto © CiberCuba

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Die Stromkrise in Kuba trifft Matanzas erneut mit voller Wucht, wo Bewohner des Bezirks Colón Stromausfälle melden, die 40 Stunden am Stück überschreiten. Diese Situation hat Empörung, Erschöpfung und materielle Verluste zur Folge, unter erschwerten Bedingungen durch hohe Temperaturen und weit verbreitete Knappheit.

Según testimonios verbreitet über soziale Medien und gesammelt von der Fundación Nacional Cubano Americana, berichtete der Bürger Joankelin Sánchez, dass in Colón die Stromversorgung 41 Stunden lang unterbrochen war, nach der die Elektrizität nur eine Stunde und 35 Minuten zurückkehrte, bevor sie erneut unterbrochen wurde. Kommentare anderer Nutzer bestätigen, dass dies kein Einzelfall ist und dass sich das Szenario in verschiedenen Stadtteilen der Gemeinde wiederholt.

Facebook-Beitrag/Fundación Nacional Cubano Americana

„Das Essen verdirbt, man kann nicht schlafen, die Kinder und die älteren Menschen halten die Hitze nicht aus“, sagen die Nachbarn in den Kommentaren, wo viele versichern, dass die Situation in Colón sogar schlimmer ist als in anderen Teilen des Landes.

Der Stromausfall beschränkt sich nicht nur auf Matanzas. In Guanabacoa, Havanna, wurden Stromausfälle von über 20 aufeinanderfolgenden Stunden registriert, was zu Bürgerprotesten geführt hat, so ein Bericht von Martí Noticias. Die Aktivistin Evelyn Pineda erklärte, dass Nachbarn auf die Straße gegangen sind, “um die Stimme zu erheben und Freiheit zu fordern”, müde von einer Situation, die sie als unhaltbar empfinden.

Die längeren Stromausfälle führen zu Lebensmittelverlusten, Unterbrechungen im Alltag und wachsendem sozialen Unmut. Ganze Familien verbringen Tage ohne Elektrizität, ohne Belüftung und ohne stabilen Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen, während die Hitze und die Knappheit die Verzweiflung verschärfen.

Obwohl das Regime in seinen Äußerungen von „Stabilität“ und „schrittweiser Erholung“ spricht, zeigen die Berichte aus Matanzas, Havanna und anderen Provinzen eine andere Realität: ein Land, das unter Stromausfällen von mehr als 48 Stunden, extremer Hitze und einer zusammengebrochenen Infrastruktur leidet.

Die Frage, die sich in den sozialen Medien und auf der Straße immer wieder stellt, ist die gleiche: Bis wann?

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