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Eine neue Werbetafel an der 1700 NW und 50th Street in Miami fordert das Ende der ungerechten Festnahmen und Abschiebungen kubanischer Migranten und verlangt Respekt für das Cuban Adjustment Act, eine der wichtigsten rechtlichen Garantien für Asylsuchende aus der Insel.
Der Journalist Daniel Benítez teilte auf Facebook mehrere Fotos des Plakats, das die Botschaft “Stop detentions and unjust deportations” (Stoppt die Festnahmen und ungerechten Abschiebungen) zeigt, zusammen mit den Sätzen “We are not criminals, we are families seeking freedom” (Wir sind keine Kriminellen, wir sind Familien, die Freiheit suchen) und “No more violations to the Cuban Adjustment Act” (Keine weiteren Verstöße gegen das Gesetz über den kubanischen Anpassungsstatus).
Die Botschaft, in Großbuchstaben, soll die menschlichen Auswirkungen der jüngsten Festnahmen und Abschiebeprozesse sichtbar machen, die von den US-Einwanderungsbehörden nach der Verschärfung der Einwanderungspolitik eingeleitet wurden.
Die Botschaft denunciere ebenfalls das, was sie als „Verstöße gegen das Gesetz über den kubanischen Anpassungsprozess“ qualifiziert, eine Regelung, die es seit 1966 kubanischen Staatsangehörigen ermöglicht, ihren Aufenthaltsstatus nach einem Jahr und einem Tag Aufenthalt im amerikanischen Hoheitsgebiet zu regulieren.
Das Plakat, das von einer der belebtesten Straßen Miamis aus sichtbar ist, ist zu einem Symbol des Widerstands und des humanitären Anliegens geworden. Es erinnert daran, dass hinter jedem Migrationsfall Geschichten von Familien stehen, die vor der Repression geflohen sind, auf der Suche nach Freiheit.
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