Vom Jugendinsel aus hat der kubanische Premierminister Manuel Marrero Cruz an diesem Samstag erneut die Rhetorik des belagerten Platzes entfacht, die das Regime in den letzten Wochen intensiviert hat.
„Der Wille, die Integrität und die Entschlossenheit von uns Kubanern ist unbestritten, aber wir dürfen uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen“, sagte der kubanische Führer, der hinzufügte, dass der „Hauptfeind“ genau das Vertrauen ist, gemäß einem Bericht des Canal Caribe.

Die Erklärungen erfolgten im Rahmen von Militärübungen, die Schießpraktiken, territoriale Verteidigungssimulationen sowie politische und ideologische Maßnahmen umfassten. Diese Veranstaltung wurde von hochrangigen Führungskräften des Nationalen Verteidigungsrats überwacht. In der offiziellen Darstellung beschränkt sich die Verteidigung des Landes nicht auf den militärischen Bereich, sondern bezieht die gesamte Gesellschaft als Teil der Doktrin der sogenannten "Krieg des gesamten Volkes" mit ein.
Die Botschaft von Marrero kommt in einem Kontext wachsender Aggressivität des kubanischen Regimes nach der Festnahme des venezolanischen Diktators Nicolás Maduro in einer von Präsident Donald Trump genehmigten Operation, ein Ereignis, das die regionalen Verbündeten Havannas erschütterte und den Konfrontationston verschärfte.
Seitdem hat die kubanische Regierung ihre Rhetorik der äußeren Bedrohung verstärkt und angekündigt, dass die Samstage systematisch der militärischen, politischen und ideologischen Vorbereitung der Bevölkerung gewidmet sein werden im gesamten Jahr 2026.
Die Bilder von Militärübungen, alte Gewehre und seit Jahrzehnten wiederholte Parolen zirkulieren parallel zu Zeugenaussagen von Bürgern, die ganze Nächte ohne Strom verbringen oder in leeren Märkten nach Nahrung suchen.
In diesem Szenario klingt Marreros Warnung weniger wie ein Aufruf zur nationalen Verteidigung und mehr wie ein politisches Mittel, um die Bevölkerung in einem ständigen Alarmzustand zu halten, indem Angst und den externen Feind beschworen werden.
Así, während die Regierung auf Gräben, Übungen und Kriegsreden besteht, fühlen sich viele Kubaner, als würde die wahre Schlacht nicht auf den Übungsplätzen ausgefochten, sondern in den dunklen Häusern, den leeren Küchen und der Unsicherheit eines Landes, das weiterhin auf konkrete Antworten wartet.
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