Russland verspricht, das kubanische Regime weiterhin „politisch und materiell“ zu unterstützen, angesichts neuer Druckausübung aus den USA.



Seguei Lavrov und Bruno Rodríguez in Havanna (Referenzbild)Foto © X/Außenministerium von Kuba

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Die russische Botschaft berichtete am Montag in einer über Telegram verbreiteten Nachricht, dass Moskau Kuba weiterhin “die notwendige politische und materielle Unterstützung” bieten werde, im Kontext einer verschärften Politik der Vereinigten Staaten gegenüber der Insel.

Der Außenminister Russlands, Serguéi Lavrov, führte ein Telefongespräch mit seinem kubanischen Amtskollegen Bruno Rodríguez, in dem er den von Washington über Jahrzehnte ausgeübten wirtschaftlichen und militärischen Druck als „inakzeptabel“ bezeichnete.

Bildunterschrift

Lavrow warnte zudem, dass die jüngste US-Entscheidung, die Energieversorgung nach Kuba einzustellen, “droht, die wirtschaftliche und humanitäre Situation des Landes gravierend zu verschlechtern”, wie aus einem offiziellen communiqué hervorgeht, das von internationalen Medien zitiert wurde.

Unterstützung des Regimes inmitten einer Energiekrise

Die Ankündigung erfolgt wenige Tage, nachdem der US-Präsident Donald Trump ein Exekutivdekret unterschrieben hat, das Zölle gegen Länder vorsieht, die Kuba mit Öl beliefern, mit der Begründung, dass Havanna eine „ungewöhnliche und außergewöhnliche Bedrohung“ für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten darstellt.

Die Maßnahme zielt darauf ab, den energetischen Druck auf das Regime zu verstärken, in einer Phase, in der Kuba mit schweren Problemen bezüglich Kraftstoffmangel und langanhaltenden Stromausfällen konfrontiert ist.

Moskau bekräftigt seine strategische Allianz mit Havanna

Laut dem russischen Außenministerium äußerte Lavrov die „feste Bereitschaft“ Russlands, Kuba weiterhin mit materiellen Ressourcen und politischer Unterstützung zu unterstützen und eine Allianz zu festigen, die inmitten der internationalen Isolation des kubanischen Regimes gestärkt wurde.

Moskau hat Kuba als einen „verlässlichen strategischen Partner“ und einen Schlüsselverbündeten in Lateinamerika präsentiert und dabei seine Absicht bekräftigt, die bilaterale Zusammenarbeit in wirtschaftlichen und technischen Bereichen auszubauen.

Druck auf Drittländer: Venezuela und Mexiko

Die neuen US-Sanktionen haben auch Auswirkungen auf die Ölversorgung aus Venezuela, einem traditionellen Verbündeten von Havanna, während Washington den diplomatischen Druck auf Mexiko erhöht, um den Versand von Tankschiffen zu kubanischen Häfen zu stoppen, so aktuelle Berichte.

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