Der kubanische Vizepremier Oscar Pérez-Oliva Fraga gab offen zu, dass die Regierung von Miguel Díaz-Canel nicht in der Lage ist, öffentlich alle Einzelheiten über die aktuelle Treibstoffkrise zu erklären, und berief sich auf eine Logik des Geheimnisses, die das kubanische Regime seit seinen Anfängen prägt.
Según el sobrino-nieto der Diktatoren Fidel und Raúl Castro befindet sich das kubanische Regime in einem “ständig überwachten” Zustand, und jede Öllieferung, die die Insel erreicht, wird von externen Akteuren genau verfolgt.
Während seines Auftritts in der Mesa Redonda betonte der Minister für Außenhandel und ausländische Investitionen, dass “es Dinge gibt, die nicht öffentlich erklärt werden können”, weil “jeder Tropfen Treibstoff, der nach Kuba kommt, jedes Schiff, in den sozialen Netzwerken und in den Veröffentlichungen zu finden ist”.
Die Erklärung ist, fern von einer Neuheit, Teil einer historischen Tradition der kubanischen Macht, die auf Intransparenz, Informationskontrolle und dem ständigen Aufbau eines "äußeren Feindes" basiert, um keine Rechenschaft gegenüber der Bevölkerung ablegen zu müssen.
Pérez-Oliva Fraga erklärte, dass im Monat Februar mehrere Faktoren zusammengekommen sind, die die Regierung gezwungen haben, eine Reihe von Entscheidungen zu treffen, um einer „komplexen Situation“ zu begegnen, mit dem erklärten Ziel, die „Vitalität des Landes“ und der grundlegenden Dienstleistungen zu gewährleisten, ohne —wie er sagte— auf die wirtschaftliche Entwicklung zu verzichten.
Dennoch vermied er es, konkrete Details über das tatsächliche Ausmaß der Krise, die Fristen der Maßnahmen, deren Anwendungsbereiche, die potenziellen Auswirkungen auf den Lebensstandard der Kubaner oder die Aussichten auf eine Erholung zu geben.
„Wir sind nicht hier, um Rechtfertigungen abzugeben, wir sind hier, um unsere Pflicht zu erfüllen, unser Volk zu informieren“, betonte der Beamte.
Dennoch fand die angebliche Informationsübung des Fernsehprogramms Freitag unter klar definierten Grenzen statt, die vom Regime selbst festgelegt wurden, welches entschied, was gesagt, was weggelassen und was aus "Sicherheitsgründen" als geheim präsentiert werden sollte, indem es auf das Handbuch der wiederkehrenden Opazität aus über sechs Jahrzehnten Regierungszeit zurückgriff.
Einmals mehr, trotz der "Neuheit", die die jüngste Ernennung des Nachkommen der Castros mit sich bringt, stützte sich die offizielle Rhetorik erneut auf die Idee einer „belagerten Revolution“, wo Transparenz als Risiko und nicht als Bürgerrecht angesehen wird.
Desde den frühen Jahren der Diktatur von Fidel Castro hat das Regime externe Überwachung, das US-Embargo und die ständige Bedrohung durch den „Feind“ als Argumente genutzt, um Entscheidungen zu zentralisieren, Informationen einzuschränken und der Bevölkerung Opfer abzutrotzen, ohne umfassende Erklärungen oder Mechanismen für öffentliche Kontrolle anzubieten.
Dieser Freitag betonte Pérez-Oliva Fraga, dass das Ziel der Maßnahmen darin besteht, „die Auswirkungen der Krise auf die kubanische Bevölkerung zu minimieren“, zeigte sich jedoch erneut herablassend und paternalistisch gegenüber den Bürgern, indem er die Geheimhaltung der Regierungsmaßnahmen aufrechterhielt, was die Verachtung und das mangelnde Engagement des Regimes gegenüber seinen Bürgern offenbart.
Die Kubaner haben gesehen, dass ihr Leben durch die langen Stromausfälle, die Beschränkungen im Transport, die Nahrungsmittelknappheit und den Zusammenbruch grundlegender Dienstleistungen erheblich beeinträchtigt wurde. Doch diese Realität scheint dem Regime nicht so wichtig zu sein wie die Notwendigkeit, Geheimhaltung über die Regierungspläne zu wahren, mit denen es angeblich beabsichtigt, ihnen dieses Leiden zu ersparen.
Zur gleichen Zeit übertrug der neue Stern des Familienclans der Castro einen Teil der Verantwortung auf die Territorien, indem er dazu aufrief, die Ressourcen in den Provinzen und Gemeinden zu stärken, eine übliche Formel der offiziellen Rhetorik, um Verantwortlichkeiten in Krisenzeiten zu verwässern.
Der kollektive Aufruf erfolgt jedoch ohne einen tatsächlichen Zugang zu Informationen oder zur Entscheidungsfindung. Der staatliche Paternalismus tritt wieder als Norm auf: Die Regierung entscheidet, verwaltet die Knappheit und kommuniziert das Nötigste, während sie der Bevölkerung Verständnis, Disziplin und Opferbereitschaft abverlangt.
Obwohl Pérez-Oliva Fraga anerkennt, dass es interne Mängel gibt, und ausdrücklich sagt, dass sie sich nicht nur mit dem Embargo rechtfertigen wollen, blieb sein Diskurs unberührt von den narrativen Grundpfeilern des Regimes: die externe Bedrohung, die ständige Ausnahmesituation und die Legitimierung des Geheimnisses als Regierungsinstrument.
In einem Land, in dem der Staat die Ressourcen, die Daten und die Erzählung kontrolliert, bleibt der Mangel an Transparenz eine bewusste Entscheidung, kein unvermeidlicher Umstand.
Die Äußerungen von Pérez-Oliva Fraga bestätigen, dass das kubanische totalitäre Regime inmitten des kritischsten Moments der letzten Jahre einmal mehr auf Geheimhaltung, defensive Rhetorik und die Verwaltung des Schweigens als Machtmittel setzt.
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