Die US-Armee warnt: Die Karibik wird kein freies Terrain für illegale Aktivitäten sein



USS Stockdale (DDG 106), USCGC Stone (WMSL 758) und USCGC Diligence (WMEC 616) erreichen die Bucht von Port-au-Prince.Foto © Facebook/U.S. Southern Command (SOUTHCOM)

Die Gewässer der Karibik stehen unter Beobachtung und werden kein tolerantes Gebiet für böswillige Akteure, kriminelle Netzwerke oder Schiffe sein, die internationale Sanktionen verletzen. Dies gab das US Southern Command (SOUTHCOM) in einer öffentlichen Warnung bekannt, die die militärische Präsenz der Vereinigten Staaten in der Region verstärkt und den Druck auf Regierungen wie die Kubas erhöht.

In einem Beitrag, der auf dem sozialen Netzwerk X verbreitet wurde, erklärte SOUTHCOM, dass seine Elite-Gemeinschaftskräfte, die in der Karibik stationiert sind, bereit sind, schnell und entschlossen zu handeln, wie sie es bereits zuvor getan haben, und jedes Schiff abzufangen, das sich an illegalen Aktivitäten beteiligt oder die von Washington verhängten Sanktionen herausfordert.

Die Botschaft hebt hervor, dass das Kriegsministerium eine feste Haltung in seiner Mission zur Bekämpfung der transnationalen Kriminalität einnimmt, in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für innere Sicherheit, dem Außenministerium und dem Justizministerium.

Die Warnung ist Teil der Operation Southern Spear, auch bekannt als Lanza del Sur, einer militärischen Strategie, die in den letzten Monaten verstärkt wurde und direkt auf die Prioritäten von Präsident Donald Trump abzielt, das amerikanische Territorium zu schützen und die westliche Hemisphäre zu sichern. Im Rahmen dieser Operation patrouillieren Einheiten der Marine, des Marine Corps und der Luftwaffe in strategischen Gebieten der Karibik, Mittelamerika und Südamerika.

Obwohl die Mitteilung keine Länder ausdrücklich erwähnt, ist der regionale Kontext schwer zu ignorieren. Washington hat wiederholt die Regierungen von Havanna und Caracas mit Schmuggelnetzwerken, Drogenhandel und der Nutzung der sogenannten „schwarzen Flotte“ in Verbindung gebracht, einem Geflecht von Schiffen, die sanktioniertes Öl, größtenteils venezolanischer Herkunft, zu Zielen wie Kuba transportieren. Diese Fahrzeuge segeln häufig mit abgeschalteten Transpondern oder gefälschten Registrierungen, um der internationalen Entdeckung zu entgehen.

In den letzten Wochen hat die Vereinigte Staaten die Abfangung mehrerer Tanker im Zusammenhang mit diesen illegalen Aktivitäten bestätigt, die ohne Zwischenfälle von US-Truppen in der Karibik gefangen genommen wurden. Das Verteidigungsministerium hat klargestellt, dass die maritime Offensive weder punktuell noch symbolisch ist, sondern Teil einer dauerhaften Politik, die darauf abzielt, die Finanzierungswege sanktionierter Regime und krimineller Organisationen zu unterbrechen.

Der Militäreinsatz umfasst hochwirksame Abschreckungskapazitäten, wie den Flugzeugträger USS Gerald R. Ford und amphibische Angriffsschiffe, die an maritimen Interdiktionsübungen und taktischen Manövern inmitten politischer Spannungen mit dem kubanischen Regime beteiligt waren.

Von Havanna aus hat Außenminister Bruno Rodríguez diese Aktionen als Bedrohung für den regionalen Frieden verurteilt, während sich auf der Insel eine ohnegleichen wirtschaftliche und soziale Krise vertieft.

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