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Ein neuer Unfall sorgte erneut für Besorgnis unter den Anwohnern einer Straße in Matanzas, wo ein Lastwagen mit Container zwei Strommasten umgerissen hat und Telefonkabel auf der öffentlichen Straße verstreut liegen.
Die Warnung wurde auf Facebook von dem Journalisten Pedro Rizo Martínez verbreitet, der die Fahrer und Fußgänger aufforderte, besondere Vorsicht walten zu lassen angesichts der Gefahr, die von den umgestürzten Leitungen ausgeht.
Der Vorfall ereignete sich an der Kreuzung der Straßen Guachinango und Calzada del Naranjal, einem Punkt, an dem, laut Aussagen von Anwohnern, bereits Dutzende von Unfällen verzeichnet wurden.
Laut Anwohnern der Gegend blieb der Fahrer des Lastwagens nach dem Aufprall eine Weile am Unfallort, bevor er schließlich ging.
Der Vorfall sorgte für gespannte Momente unter den Anwohnern, die sich erneut einer Risikosituation ausgesetzt fühlen.
Eine Nachbarin beschrieb die Kurve als besonders gefährlich aufgrund der Verengung der Straße auf eine Fahrbahn und des Fehlens oder der schlechten Beschilderung.
„Es gibt keine Schilder, alles ist verloren, und an dieser Kurve sind mehrere Personen ums Leben gekommen“, sagte er.
Die verbreiteten Bilder zeigen umgestürzte Pfosten und zahlreiche Kabel, die sich über den Asphalt ziehen, wodurch Autos und Motorräder gezwungen sind, auszuweichen.
Bis zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Informationen war noch nicht bestätigt, ob die Überreste entfernt worden waren und ob der betroffene Service wiederhergestellt wurde.
Wiederholte Vorfälle mit Stromleitungen und Masten
Die Episode reiht sich in eine Serie von Bürgerberichten aus verschiedenen Provinzen über das Umfallen von Strom- und Telekommunikationsmasten sowie über Zusammenstöße von Fahrzeugen mit diesen Strukturen ein.
In den sozialen Medien haben Nutzer Schäden an Bussen, Unterbrechungen der Strom- und Telefonversorgung sowie Risiken für Anwohner und Passanten in belebten Gegenden dokumentiert.
Im vergangenen Oktober stürzte in Santiago de Cuba ein Strommast am Nachmittag ab an der Kreuzung Carnicería, zwischen Callejón del Carmen und Enramadas, einem zentralen und stark frequentierten Gebiet.
Der Vorfall führte zum Herunterfallen von Kabeln und ließ mehrere Haushalte ohne Strom und Telekommunikationsdienstleistungen zurück.
Nachbarn hatten zuvor auf die sichtbare Verschlechterung der Struktur hingewiesen, die Risse an der Basis und Abnutzungserscheinungen aufwies. Obwohl es keine Opfer gab, wurden erhebliche Sachschäden gemeldet.
Im Juli in Havanna hat ein Auto einen Strommast vor dem Kino Mantilla in Arroyo Naranjo gerammt. Laut Zeugen blieb das Fahrzeug mehrere Stunden an Ort und Stelle, und es fiel auf, dass keine Behörden an der Unfallstelle waren.
Auch in Santiago de Cuba, Anfang Juni, verursachte ein offizielles Fahrzeug einen Zusammenstoß mit einem Pfosten während eines nächtlichen Stromausfalls. Das Fahrzeug gehörte der Gemeindeverwaltung und wurde von dem Fahrer des Bürgermeisters von San Luis gelenkt, der mit seiner Freundin unterwegs war.
Un Monat zuvor, im Mai, verlor ein Fahrer die Kontrolle über sein Auto, nachdem er eingeschlafen war, und prallte gegen einen Strommast im Stadtviertel La Timba, im municipio Plaza, in der Hauptstadt.
Diese Ereignisse spiegeln ein Muster von Vorfällen wider, die sowohl mit dem Zustand der Infrastruktur als auch mit dem Fahrzeugverkehr verbunden sind und häufig von Bürgern in digitalen Plattformen dokumentiert und gemeldet werden.
Der jüngste Fall in Guachinango und Calzada del Naranjal rückt erneut die Verwundbarkeit von Masten und Leitungen in städtischen Räumen in den Vordergrund und das Risiko, das sie darstellen, wenn sie mitten auf der öffentlichen Straße einstürzen.
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