US-Bürger sollen sich laut Axios in dem Boot befinden



Guardafronteras-Lancha von Kuba (Referenzbild)Foto © MININT

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US-Bürger reisten an Bord des Schiffs, das in den tödlichen Zwischenfall mit der kubanischen Küstenwache verwickelt war, berichtete Axios unter Berufung auf US-Beamte.

Laut dem Bericht hatte das 24 Fuß lange Boot — das angeblich in den Florida Keys gestohlen worden war — US-Bürger unter seinen Insassen, als am Mittwoch vor der kubanischen Küste das Schießen stattfand.

Der Vorfall forderte vier Todesopfer und sechs Verletzte, was zu einem neuen Brennpunkt der Spannungen zwischen beiden Ländern geführt hat.

Beamte teilten Axios mit, dass mindestens einer der Verstorbenen ein US-Bürger war, während ein weiterer US-Bürger unter den Verletzten aufgeführt ist und in Kuba medizinisch behandelt wird.

Washington hätte offiziell Zugang zu den sechs Überlebenden beantragt.

Der kubanische Regime identifizierte unter den Verletzten Cristian Ernesto Acosta Guevara, Conrado Galindo Serrior, José Manuel Rodríguez Castelló, Leordán Cruz Gómez, Amijail Sánchez González, Roberto Álvarez Ávila.

Für seine Teil,  Pavel Alling Peña, Michael Ortega Casanova, Ledián Padrón Guevara und Héctor Duani Cruz Correa wurden als verstorben gemeldet.

Axios stellt fest, dass einige der Personen an Bord Vorstrafen hatten. Mindestens eine hatte ein gültiges K-1-Visum (Verlobtenvisum), während andere vermutlich dauerhafte legale Bewohner in den Vereinigten Staaten waren.

Der Geheimrat, Marco Rubio, erklärte, dass die US-Regierung eine unabhängige Untersuchung über die Ereignisse durchführt und ihre Schlussfolgerungen nicht ausschließlich auf die Darstellung von Havanna stützen wird.

Die kubanischen Behörden haben erklärt, dass das Schiff in hoheitliche Gewässer eingedrungen sei und dass seine Insassen eine „terroristische Infiltration“ beabsichtigt hätten, wobei außerdem behauptet wurde, dass an Bord Waffen sichergestellt wurden.

Washington hingegen sammelt weiterhin Informationen, während es Zugang zu den Überlebenden anfragt, um die Ereignisse aufzuklären. Havanna erklärt, dass es mit den US-Behörden zusammenarbeitet und bereits Informationen über den Plan der Besatzung des Bootes hatte.

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