„Mach dich bereit, Díaz-Canel“: Kubaner reagieren in den sozialen Medien nach dem Sturz des iranischen Führers und zeigen auf Havanna

Miguel Díaz-CanelFoto © Cubadebate

Die Bestätigung des Todes von Ayatollah Alí Jameneí nach der gemeinsamen Militäroperation der Vereinigten Staaten und Israels im Iran löste eine Welle von Reaktionen unter Kubanern innerhalb und außerhalb der Insel in den sozialen Netzwerken aus.

In den Beiträgen von CiberCuba Noticias auf Facebook verknüpften die Nachrichten vieler kubanischer Internetnutzer das Geschehen in Iran mit der politischen Situation in Kuba und richteten Warnungen an Miguel Díaz-Canel, Raúl Castro und die Führungsriege in Kuba.

„Bereite dich vor, Díaz-Canel“, schrieb eine Nutzerin in einem der am häufigsten geteilten Kommentare.

Andere waren deutlicher: „Díaz-Canel NÄCHST“ und „Canel und die Castros… werden die Nächsten sein“, was einen Meinungszustand widerspiegelt, der den Sturz der iranischen Führung mit der Möglichkeit von Veränderungen in den regierungsfreundlichen Regierungen in Teheran verbindet.

Präsident Donald Trump bezeichnete den Tod von Jameneí als „Gerechtigkeit“ und warnte, dass er mit „einer nie zuvor gesehenen Kraft“ reagieren wird, wenn Iran amerikanische oder israelische Interessen angreift.

Parallel dazu richtete der kubanoamerikanische Kongressabgeordnete Carlos A. Giménez eine Warnung an Havanna: „Was heute im Iran geschehen ist, sollte der Diktatur in Kuba als Beispiel dienen. Sie werden die nächsten sein, wenn sie ihr Vorgehen nicht ändern.“

Während einige Nutzer die Nachricht mit Kommentaren wie „Ein Diktator weniger“ oder „Ehre Gott“ feierten, forderten andere Vorsicht wegen der möglichen Auswirkungen auf die weltweite Stabilität und den möglichen Einsatz von Atomwaffen.

Mitten in der internationalen Spannung machte die digitale Debatte deutlich, dass für einen Teil des Exils und der Diaspora das, was in Iran und Venezuela geschah, Erwartungen über einen möglichen politischen Wandel in Kuba neu entfacht oder sogar die Möglichkeit einer militärischen Intervention der Vereinigten Staaten auf der Insel aufwirft, falls die laufenden Verhandlungen auf diplomatischem Weg nicht zu einem positiven Ergebnis führen.

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