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Die Botschaft der Vereinigten Staaten in Kuba forderte diesen Donnerstag öffentlich die Freilassung der Schöpfer des digitalen Projekts El4tico, die seit über einem Monat in Holguín festgehalten werden .
Die diplomatische Vertretung drohte, den Eintritt in die USA für Beamte des Regimes zu verweigern, die Dissidenten und Oppositionelle in Kuba unterdrücken. Die Botschaft wurde auf dem offiziellen Konto @USEmbCuba veröffentlicht als Reaktion auf die Belästigung, die eine junge kubanische Aktivistin erlitten hat.
Der Tweet entstand nach dem Mobbing, dem Anna Bensi, eine 21-jährige Aktivistin mit fast 100.000 Followern auf Facebook, ausgesetzt war. Ihre Mutter, Caridad Silvente, wurde zu einem Verhör von Agenten der Staatssicherheit vorgeladen, ohne die gesetzlich vorgeschriebene Frist von 72 Stunden einzuhalten. Sie wurde mit Strafen von bis zu fünf Jahren Gefängnis und Hausarrest bedroht.
Die Botschaft warnte, dass sie den Staatssekretär, der als 'QuitaVisas' bekannt ist, auffordern wird, die Einreise in die Vereinigten Staaten für jegliche Beamte des Regimes zu verweigern, die das Bürgerrecht missbrauchen, und rief die Bevölkerung dazu auf, sie zu denunzieren.
"Wir hatten nicht das Vergnügen, Anna Bensi oder ihre Mutter kennenzulernen, aber warum laden die Behörden des Regimes sie ein? Warum bedrohen sie sie? Von denjenigen des Regimes, die gegen die Bürger brutal sind, werden wir unseren 'QuitaVisas' @DeputySecState bitten, ihnen den Eintritt in die Vereinigten Staaten für immer zu verwehren. Meldet sie! Übrigens, wo sind die von #El4tico? Lasst sie frei!" heißt es im Text der Botschaft auf X.
Der Fall der Jugendlichen von El4tico hat einen wachsenden internationalen Druck erzeugt. Die F orden des Holguín hält die Untersuchungshaft aufrecht der Schöpfer des digitalen Projekts, trotz der zahlreichen Beschwerden und Aufrufe zu ihrer Freilassung.
Kamil de El4tico hat eine Nachricht gesendet aus dem Gefängnis und bittet seine Anhänger, im Kampf um seine Befreiung nicht aufzugeben.
Die Solidarität mit den Jugendlichen hat sich auch im kulturellen Bereich gezeigt. Leoni Torres verteidigte Anna Bensi und kritisierte öffentlich das kubanische Regime wegen der Belästigung der Aktivistin und ihrer Familie.
Auf populärer Ebene sammeln Kubaner aus der ganzen Welt Unterschriften, um die Freiheit der Jugendlichen von El4tico zu fordern, während der Fall weiterhin internationale Medienaufmerksamkeit auf sich zieht.
Der Fall war bereits auf die Titelseite der spanischen Zeitung El Mundo gelangt, was das globale Ausmaß der Beschwerde verdeutlicht.
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