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Eine Beschwerde, die an die Redaktion von CiberCuba geschickt wurde, enthüllt die Situation, die eine frühkindliche Erzieherin aus dem Dorf El Caney, in Santiago de Cuba, erlebt hat. Sie gibt an, vier aufeinanderfolgende Tage in der Schlange vor der Banco Popular de Ahorro (BPA) in dieser Gegend gestanden zu haben, um ihr Gehalt abzuholen.
Laut der Aussage der Mitarbeiterin im Bildungssektor erhielt sie nach mehreren Tagen des Wartens schließlich 2.000 kubanische Pesos, jedoch in sehr niedrigen Scheinen: 1.000 Pesos in 5-CUP-Scheinen und weitere 1.000 Pesos in 10-CUP-Scheinen.
„Es ist empörend, dass ein Arbeiter im Bildungssektor vier Tage in einer Schlange steht, um ein bescheidenes, erarbeitetes Gehalt zu erhalten, und am vierten Tag kommt man mit Folgendem zu ihm: tausend Pesos in 5-Peso-Scheinen und tausend Pesos in 10-Peso-Scheinen, was insgesamt zweitausend Pesos ausmacht“, beklagte die Betroffene in einer Nachricht, die sie an dieses Medium geschickt hat.
Die Pädagogin betont, dass die Situation nicht nur den Verlust mehrerer Tage in Warteschlangen bedeutet, sondern dass viele Geschäfte zudem ablehnen, Scheine dieser Nennwerte anzunehmen, was die Verwendung des erhaltenen Geldes zusätzlich erschwert.
Das Problem scheint nicht isoliert zu sein. Seit Monaten berichten zahlreiche Bürger, dass die kubanischen Banken Zahlungen in kleinen Scheinen ausgeben, eine Praxis, die zusätzliche Schwierigkeiten inmitten der Wirtschaftskrise verursacht. Parallel dazu lehnen kubanische Geschäfte kleine Scheine ab, was viele Arbeiter in einen absurden Kreislauf zwingt: Die Bank zahlt ihnen mit Geld, das die Geschäfte anschließend nicht akzeptieren.
Die Situation der Lehrer und Erzieher auf der Insel spiegelt zudem den Rückgang der Kaufkraft des Staatsgehalts wider. Ein aktuelles Beispiel zeigte was eine kubanische Lehrerin mit ihrem Gehalt kaufen kann, was darauf hinweist, dass die Einkünfte kaum ausreichen, um grundlegende Bedürfnisse zu decken.
A esto kommen neue Einschränkungen innerhalb des Bankensystems hinzu. In einer weiteren kürzlichen Beschwerde wies eine Bürgerin auf Bankgebühren von 10 % und Abhebungslimits hin, die den Zugang zu Geld für die Bürger noch weiter erschweren.
Währenddessen vertieft sich der wirtschaftliche Verfall weiter. Laut aktuellen Umfragen
Der soziale Unmut spiegelt sich auch auf der Straße wider. In den letzten Monaten haben die Proteste in verschiedenen Regionen des Landes zugenommen, während die Regierung selbst zugegeben hat, dass sie nicht über ausreichende Mittel verfügt, um vulnerable Personen zu unterstützen.
Enmitten dieses Szenarios wächst die Entmutigung sogar unter den Beschäftigten im Bildungssektor. Verschiedene Berichte weisen auf das Fehlen von Enthusiasmus angesichts der Gehaltserhöhungen hin, da die Inflation und die Schwierigkeiten, an Geld zu gelangen, jede Erhöhung schnell wieder verringern.
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