Die junge kubanische Aktivistin Anna Sofía Benítez Silvente, bekannt in den sozialen Medien als Anna Bensi, hat eine Welle der Unterstützung von Künstlern, Aktivisten und Nutzern erhalten, nachdem sie sich öffentlich zu der von den kubanischen Behörden gegen ihre Mutter erhobenen Anschuldigung geäußert hat.
Después, nachdem Bensi auf Facebook berichtet hatte, dass seine Mutter zwei Stunden lang verhört und anschließend beschuldigt wurde, “einen Agenten des Staatssicherheitsdienstes gefährdet zu haben”, begannen zahlreiche Unterstützungsnachrichten in den sozialen Netzwerken zu zunehmen.
Entre den Stimmen, die Unterstützung zeigten, befindet sich der kubanische Sänger Leoni Torres, der in der Veröffentlichung der jungen Frau mit mehreren Emoji von Applaus, Kraft und Herzen reagierte.
Andere Nutzer zeigten ebenfalls ihre Solidarität mit Bensi und seiner Familie. „Wir stehen über die Worte hinaus an Ihrer Seite“, schrieb der Aktivist Iván Daniel Calás Navarro, während die oppositionelle und ehemalige politische Gefangene Thais Franco kommentierte, dass das Zeugnis der jungen Frau sie zutiefst berührt habe.
„Uffff, muchachita, du bist so groß“, äußerte Franco in Bezug auf den Mut, den Bensi gezeigt hat, indem er die Situation öffentlich zur Sprache brachte.
„Sie hatten bis gestern absolut nichts. Sie spielen mit der Kette, um zu sehen, was der Affe macht“, sagte ihrerseits die Aktivistin Yamilka Laffita, die in den sozialen Medien als Lara Crofs bekannt ist.
Zahlreiche Kommentare hoben den Mut der jungen Frau hervor und ihre Bereitschaft, offen über das Geschehene mit ihrer Mutter zu sprechen, trotz der möglichen Konsequenzen.
In ihrer ursprünglichen Nachricht behauptete Bensi, dass die Vorladung gegen ihre Mutter darauf abzielt, sie zu „intimidieren, unter Druck zu setzen und zu destabilisieren“. Sie stellte auch fest, dass sowohl sie als auch ihre Mutter Drohungen erhalten haben und die Staatssicherheit für jeglichen Schaden verantwortlich gemacht wird, den sie erleiden könnten.
Die junge Frau berichtete außerdem, dass ihre Mutter unter eine Art Hausarrest gestellt worden wäre, mit dem Verbot, das Land zu verlassen, während das Verfahren gegen sie voranschreitet.
In seiner Erklärung schloss Bensi mit scharfen Kritiken am politischen System Kubas und forderte die Freiheit für die politischen Gefangenen, außerdem wiederholte er Slogans wie „Patria y Vida“ und „Freiheit für Kuba“.
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