Der kubanische Humorist Ulises Toirac reagierte mit Erstaunen auf die Erhöhung des Transportpreises zwischen Miramar und El Vedado, als er behauptete, man habe ihm 600 Pesos für diese Strecke berechnet, während sie, so sagte er, nur wenige Tage zuvor 200 gekostet habe.
In einem kurzen Nachricht, die in sozialen Netzwerken verbreitet wurde, fasste er seine Überraschung mit einem treffenden Satz zusammen: „Asere, ich habe gerade sechshundert von Miramar nach Vedado bezahlt. Vor ein paar Tagen waren es noch zweihundert.”
Die Veröffentlichung äußert eine direkte Beschwerde über die steigenden Transportkosten in Havanna und setzt den Anstieg in einen sehr kurzen Zeitraum.
Laut Toirac hätte sich der Preis für die Strecke innerhalb von Tagen verdreifacht und wäre von 200 auf 600 Pesos gestiegen.
Der Schauspieler und Komiker begleitete seinen Kommentar mit einem ironischen Satz: „Es muss der Krieg mit dem Iran sein. Das muss es sein.“
Mit diesem Ausdruck deutete er sarkastisch an, dass die Erhöhung durch externe Faktoren oder internationale Gegebenheiten gerechtfertigt sei, obwohl er im zitierten Abschnitt keine weiteren Details über den Kontext der Reise, die verwendete Transportart oder wer ihm diesen Betrag berechnet hat, gibt.
Die Äußerung von Ulises Toirac spiegelt den Einfluss wider, den Preiserhöhungen bei einem so alltäglichen Dienst wie dem städtischen Verkehr auf die Bevölkerung von Havanna haben.
Ihre Beschwerde ist nicht die einzige, und nicht nur in Havanna leidet man unter der Krise. Vor einigen Tagen berichteten zwei kubanische Frauen in den sozialen Medien über die gravierende Verkehrskrise, mit der die Bevölkerung im Osten des Landes konfrontiert ist. Sie betonten, dass es „nicht einmal mit Geld Transportmittel“ gibt, um zwischen den Orten zu reisen.
Die Zeuginnen berichten, dass sie mehr als vier Stunden warteten, um ein Fahrzeug zu finden, das sie von der Straße nach Bayamo bringen konnte, ohne dass ein verfügbares Transportmittel vorbeikam.
Die Frauen wiesen außerdem andere Bürger darauf hin, dass sie, wenn sie keinen dringenden Bedarf haben, das Reisen wegen des Mangels an Transportmitteln und der hohen Preise für die Fahrkarten vermeiden sollten.
Según erklärten, diejenigen, die reisen müssen, sollten sichpsychologisch vorbereiten und genug Geld mitbringen, da es selbst mit Tarifen von bis zu 20.000 Pesos schwierig ist, ein verfügbares Fahrzeug zu finden.
Das Zeugnis spiegelt eine zunehmend häufige Realität in mehreren Regionen des Landes wider, wo die Treibstoffknappheit, der Verfall der Straßen und der Mangel an Fahrzeugen die Krise im öffentlichen und privaten Verkehr verschärft haben.
In den letzten Monaten haben zahlreiche Kubaner in sozialen Netzwerken von langen Warteschlangen an Straßen und Terminals berichtet, sowie von steigenden Fahrpreisen inmitten der tiefen wirtschaftlichen Krise, die die Insel durchlebt.
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