
Verwandte Videos:
Der Banco Central de Kuba (BCC) hat eine Information, die in sozialen Netzwerken kursierte, über eine angebliche Einstellung der Bankdienstleistungen auf der Insel widerlegt.
„Die Bankdienstleistungen stehen der Bevölkerung Kubas weiterhin voll zur Verfügung“, versicherte die staatliche Institution auf Facebook.
Es ist nicht das erste Mal, dass die Institution auf Facebook Falschinformationen widerlegen muss, in einem Kontext, der durch die zunehmende wirtschaftliche Unsicherheit geprägt ist.
Ende Dezember gab die BCC eine offizielle Warnung in sozialen Netzwerken heraus, um das, was sie als einen „massiven Betrugsversuch“ gegen die Bevölkerung bezeichnete, zu widerlegen. Dieser Betrugsversuch wurde durch Facebook-Beiträge verbreitet, die während der ersten Januarwoche Geld auf Bankkonten der Insel versprechen.
Laut der Mitteilung der BCC, die über ihr Profil auf Facebook verbreitet wurde, ist die Information völlig falsch, und es gibt weder ein Programm, eine Spende noch eine Bargeldübergabe, die vom kubanischen Bankensystem oder von der Regierung der Vereinigten Staaten gefördert wird.
Die Institution nannte direkt den spanischen Bürger Ignacio Jiménez oder Giménez als Ursprung der Kampagne, der bereits ähnliche Episoden der Desinformation erlebt hat.
In einem seiner Beiträge auf Facebook erklärte Giménez, dass alle Kubaner mit Konten bei der Banco Metropolitano, der Banco Popular de Ahorro und Bandec ein „Neujahrsgeschenk“ erhalten würden, ohne dass dafür bürokratische Schritte nötig seien.
Schwankender Zinssatz
El pasado Dienstag hat das BCC die größte tägliche Erhöhung seines Wechselkurses seit der Einführung des Systems der „Devisensegmente“ angewendet, um sich dem tatsächlichen Wert der Währungen auf dem Markt anzunähern.
Der offizielle Dollar stieg von 419 auf 426 kubanische Pesos (CUP), ein Anstieg um 7 Pesos, während der offizielle Euro von 485,87 auf 496,12 CUP kletterte, eine Erhöhung um 10,25 Pesos.
Sin embargo, die Anpassung ändert das zugrunde liegende Bild nicht. Der informelle Markt setzt weiterhin sein eigenes Gesetz durch: dort bleibt der Dollar bei 490 CUP und der Euro bei 530 CUP, laut den am Dienstag veröffentlichten Daten von elTOQUE.
Die Kluft zwischen beiden Wechselkursen bleibt abgründig: 64 Pesos im Fall des Dollars und 34 im Fall des Euros, was bestätigt, dass die sogenannte „Schwankungsrate“ der BCC nur auf dem Papier existiert, und dass die Ungleichheit in Kuba in einem Kontext gescheiterter Wirtschaftspolitiken nur weiter zunimmt.
Archiviert unter: