Pintan Plakate mit “Viva Trump” und “Abajo Canel” in einer Bodega in Santiago de Cuba

Pintan „Viva Trump“ und „Abajo Canel“ in SantiagoFoto © X/@observacuba

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Eine staatliche Bodega in Santiago de Cuba wurde an diesem Dienstag mit mehreren anti-regierungskritischen Plakaten an ihrer Fassade markiert, was erneut das Unbehagen der Bürger verdeutlicht und zeigt, dass die Zivilgesellschaft jeden Tag ihre Angst vor der Diktatur verliert.

Según informó en Facebook der Kommunikator Yosmany Mayeta, erschienen die Botschaften in einem Lokal an der Ecke Calle 9 und Iglesias im Wohngebiet Veguita de Galo, wo Slogans wie "Abajo los Castros", "Abajo Canel", "Viva UNPACU" und "Viva Trump" zu lesen waren.

Die Graffiti, die in der Nacht mit schwarzer Farbe angebracht wurden, nahmen einen großen Teil der Außenwand des Etablissements ein, das die Anwohner der Umgebung unregelmäßig versorgt.

Bislang wurden keine Festnahmen oder Einsätze im Zusammenhang mit dem Vorfall gemeldet, obwohl die Behörden in früheren Fällen schnell gehandelt haben, um solche Nachrichten zu löschen und die Überwachung zu verstärken.

Die Bilder begannen, unter Bewohnern innerhalb und außerhalb der Insel zirkulieren, und reihten sich in andere ähnliche Äußerungen ein, die in verschiedenen Provinzen festgehalten wurden.

Das Kubanische Observatorium für Menschenrechte hat in der sozialen Netzwerkanwendung X darauf hingewiesen, dass das Auftauchen dieser Botschaften in öffentlichen Räumen das zunehmende Maß an Unzufriedenheit mit der wirtschaftlichen, sozialen und politischen Situation des Landes widerspiegelt.

In einem anderen aktuellen Beitrag, der ebenfalls von Mayeta berichtet wurde, haben Anwohner aus San Miguel del Padrón in Havanna das Auftauchen einer Graffiti mit dem Satz „Abajo el PCC“ an einer sichtbaren Wand angezeigt, inmitten von Stromausfällen, Engpässen und Wassermangel.

Diese Ereignisse finden in einem Kontext prolongierter Krisen statt, der von Mängeln und dem Verfall der Lebensbedingungen geprägt ist, was viele Bürger dazu veranlasst hat, ihr Unbehagen auf verschiedene Weise in öffentlichen Räumen zum Ausdruck zu bringen.

In den letzten Tagen haben sich die Graffiti in mehreren Provinzen Kubas erhöht, was ein unmissverständliches Zeichen für den gesellschaftlichen Unmut darstellt und auch als eine Form des Protests gegen das Regime dient.

Por ejemplo, eine Grundschule in Havanna erwachte an diesem Montag mit mehreren Plakaten und Graffiti gegen die Diktatur und den Kommunismus an ihren Außenwänden, wie der kubanische Journalist José Raúl Gallego in sozialen Netzwerken berichtete.

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