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Kuba bleibt im Dunkeln nach der totalen Trennung des Nationalen Elektrizitätsversorgungssystems (SEN), die diesen Montag stattfand, während die Behörden anerkennen, dass sie noch nicht bestimmen konnten, was den Zusammenbruch des Systems verursacht hat.
Der Generaldirektor für Elektrizität im Ministerium für Energie und Bergbau, Lázaro Guerra Hernández, bestätigte, dass die Ursachen des allgemeinen Stromausfalls noch unbekannt sind, gemäß Informationen, die von offiziellen Medien veröffentlicht wurden.
Laut dem Beamten wurden keine Störungen bei den Generatoren gemeldet, die in Betrieb waren, als der Systemausfall auftrat, was die Unsicherheit über die Ursache des Fehlers erhöht, der einen Großteil des Landes ohne Strom ließ.
Während die Ermittlungen fortgesetzt werden, versichern die Energiebehörden, dass sie bereits mit den Maßnahmen begonnen haben, um den Dienst schrittweise wiederherzustellen.
Laut dem neuesten Bericht hat Energás es geschafft, eine ihrer Anlagen in Betrieb zu nehmen, während daran gearbeitet wird, Strom zur thermischen Kraftwerksanlage in Nuevitas, in Camagüey, und zur Zentralen Carlos Manuel de Céspedes in Cienfuegos zu bringen, um den Prozess des Systemstarts zu unterstützen.
Die Regierung berichtete auch, dass in mehreren Provinzen Mikrosysteme für die Stromversorgung eingerichtet werden, eine Strategie, die bei früheren nationalen Stromausfällen verwendet wurde, um die Versorgung schrittweise wiederherzustellen.
Zurzeit besteht die erklärte Priorität darin, die Stromversorgung für als vital erachtete Einrichtungen zu gewährleisten, während der Rest des Landes weiterhin auf die Wiederherstellung des Dienstes wartet.
Der totale Blackout trat nach einem Tag auf, der bereits von starken Stromunterbrechungen im ganzen Land geprägt war. Laut den offiziellen Daten der Unión Eléctrica arbeitete das System bereits seit mehreren Stunden mit einem erheblichen Generierungsdefizit, wobei die Verfügbarkeit weit unter der tatsächlichen Nachfrage lag.
Die Energiekrise, die Kuba seit Jahren betrifft – geprägt von veralteten Thermalkraftwerken, Treibstoffmangel und ständigen Ausfällen – hatte täglich zu Stromausfällen in großen Teilen der Insel geführt. Die vollständige Abschaltung des nationalen Stromnetzes (SEN) brachte die Situation jedoch auf ein noch kritischeres Niveau und ließ das Land komplett im Dunkeln.
Währenddessen warten Millionen von Kubanern auf der Insel auf die Wiederherstellung des Elektrizitätssystems, ohne dass die Behörden bisher eine klare Erklärung dafür abgegeben haben, was einen der schwersten Blackouts der letzten Zeiten verursacht hat.
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