Die Botschaft der USA gibt eine Sicherheitswarnung wegen eines allgemeinen Stromausfalls in Kuba heraus

Botschaft der USA in KubaFoto © Wikimedia Commons

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Die US-Botschaft in Havanna hat am Montag eine Sicherheitswarnung aufgrund des landesweiten Stromausfalls herausgegeben, der Kuba, einschließlich der Hauptstadt, betroffen hat, und wies darauf hin, dass keine Informationen darüber vorliegen, wann der Stromservice wiederhergestellt wird.

In ihrer Mitteilung, die über ihre sozialen Medien verbreitet wurde, machte die diplomatische Vertretung darauf aufmerksam, dass um 13:54 Uhr Ortszeit “eine Trennung vom nationalen Stromnetz” stattfand, die zu “einem vollständigen Stromausfall” führte, einschließlich des Ballungsraums von Havanna.

Die Warnung stellt das Ereignis in einen Kontext des fortwährenden Verfalls des kubanischen Energiesystems.

Laut der Botschaft ist das nationale Stromnetz „immer instabiler“ geworden, und die geplanten sowie ungeplanten Stromausfälle, die zudem immer länger dauern, sind zu einer alltäglichen Erscheinung im ganzen Land geworden, einschließlich Havanna.

Die Mitteilung fügt hinzu, dass diese Unterbrechungen direkt wesentliche Dienstleistungen wie die Wasserversorgung, die Beleuchtung, die Kühlung und die Kommunikation beeinträchtigen.

Captura von Whatsapp

Ante diesem Szenario bat die diplomatische Mission die Menschen, konkrete Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um signifikante Unterbrechungen zu bewältigen.

Unter ihnen erwähnte sie die Notwendigkeit, Brennstoff, Wasser, Lebensmittel und das Ladegerät des Mobiltelefons zu sparen, und empfahl zudem, sich auf längere Stromausfälle vorzubereiten.

In dem Abschnitt über zu ergreifende Maßnahmen forderte die Botschaft dazu auf, die täglichen Updates der Unión Eléctrica (UNE) zu überprüfen und ihre Konten in sozialen Netzwerken zu folgen.

Auch riet er dazu, Radio Reloj 101,5 FM und andere lokale Medien einzuschalten sowie den Kontakt zu Verwandten und Freunden aufrechtzuerhalten.

Die Mitteilung enthält außerdem einen praktischen Leitfaden zur häuslichen Vorbereitung auf den Stromausfall.

Die Botschaft empfiehlt, die Mobiltelefone und tragbaren Batterien aufgeladen zu halten, Taschenlampen und Ersatzbatterien an einem leicht zugänglichen Ort bereitzuhalten, haltbare Lebensmittel und Wasser zu lagern und alternative Methoden für medizinische Bedürfnisse, die von Elektrizität abhängen, wie beispielsweise medizinische Geräte oder Medikamente, die Kühlung erfordern, einzuplanen.

Die diplomatische Vertretung forderte ebenfalls die US-Bürger auf, sich auf der Plattform step.state.gov zu registrieren, um Aktualisierungen von der Botschaft zu erhalten.

Das Dokument gab auch seine Unterstützungswege bekannt, einschließlich der Telefonnummer +(53) (7) 839-4100 mit Anweisungen für Anrufe außerhalb der Geschäftszeiten, der E-Mail-Adresse acshavana@state.gov und seinem WhatsApp-Kanal für konsularische Informationen.

Massenausfall in Kuba

Kuba erlitt an diesem Montag eine vollständige Trennung vom nationalen Elektroenergie-System (SEN), ohne dass bis zum Zeitpunkt des genannten offiziellen Berichts eine klare Ursache identifiziert werden konnte.

Die Unión Eléctrica (UNE) informierte auf Facebook, dass „keine Störungen in einer der thermischen Einheiten gemeldet werden, die zum Zeitpunkt der Trennung des SEN in Betrieb waren“, während das Ministerium für Energie und Bergbau mitteilte, dass die Ursachen des Zusammenbruchs weiterhin untersucht werden.

Der totale Zusammenbruch des Systems wurde von der UNE mit einer Nachricht bestätigt, in der es hieß: „Es kam zu einer vollständigen Trennung des nationalen elektroenergetischen Systems. Die Protokolle zur Wiederherstellung werden in Gang gesetzt. Wir werden weiterhin informieren.“

Diese offizielle Bestätigung stellte das Land vor einen großflächigen Blackout, nachdem bereits ein Tag von erheblichen elektrischen Beeinträchtigungen im gesamten Staatsgebiet geprägt war.

Anschließend gab die UNE bekannt, dass in mehreren Gebieten des Landes bereits Mikrosysteme in Betrieb genommen werden und dass Energás bereits eine Generatoreneinheit im Einsatz hat.

Das relevanteste Datum im neuen offiziellen Bericht ist, dass, zumindest according to the UNE, der Zusammenbruch nicht mit dem Ausfall einer der zu diesem Zeitpunkt in Betrieb befindlichen Wärmekraftwerke in Verbindung stand.

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